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Regulatorische Verzögerung trifft Franklin Templetons XRP ETF-Listungsantrag

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat die Entscheidung über die Genehmigung der Notierung des von Franklin Templeton vorgeschlagenen börsengehandelten Fonds (ETF) an XRP gebunden verschoben und ihre Prüfungsfrist um 45 Tage verlängert.

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Regulatorische Verzögerung trifft Franklin Templetons XRP ETF-Listungsantrag

SEC nimmt sich zusätzliche 45 Tage Zeit, um die Franklin-XRP-Fonds-Einreichung zu bewerten

Die SEC kündigte am Dienstag an, dass sie ihre Entscheidung über den Vorschlag der Cboe BZX Exchange, Anteile des Franklin XRP Fund, eines rohstoffbasierten Trusts, der mit der Kryptowährung XRP verbunden ist, zu listen und zu handeln, aufschieben wird. Die Kommission begründete die Notwendigkeit zusätzlicher Zeit, um die Einreichung zu bewerten, und verschob die Frist vom 3. Mai auf den 17. Juni 2025.

Cboe BZX reichte den vorgeschlagenen Regeländerungsantrag ursprünglich am 13. März ein, um den ETF unter seinen Richtlinien für Rohstoff-Trust-Anteile zu listen. Die SEC veröffentlichte die Einreichung am 19. März zur öffentlichen Kommentierung, erhielt jedoch während der Überprüfungsfrist kein Feedback. Nach Bundesrecht hat der Regulierer bis zu 90 Tage Zeit, um solche Vorschläge zu genehmigen, abzulehnen oder ein Verfahren zur Ablehnung einzuleiten.

Dies stellt das jüngste regulatorische Hindernis für krypto-gebundene Anlageprodukte dar, die einer verstärkten Prüfung hinsichtlich der Marktstabilität und des Anlegerschutzes unterliegen. In einer separaten Einreichung hat die SEC auch ihre Überprüfung des Antrags von Bitwise Asset Management zur Einführung eines Dogecoin ETF verlängert und diese Entscheidung auf den 15. Juni verschoben.

Beide Verlängerungen spiegeln den vorsichtigen Ansatz der Behörde gegenüber auf Kryptowährungen basierenden Finanzinstrumenten angesichts sich entwickelnder Marktrisiken wider. Die SEC-Beamten haben keine spezifischen Bedenken näher erläutert, wiesen jedoch darauf hin, dass die Verlängerungen „ausreichend Zeit bieten, um die vorgeschlagenen Regeländerungen zu prüfen“. Viele glauben jedoch, dass unter der Trump-Administration diese Art von Fonds letztlich genehmigt werden.

Verzögerungen könnten tiefere regulatorische Vorbehalte oder technische Bewertungen von Verwahrungs- und Liquiditätsrahmen signalisieren. Die Entscheidungen fallen, da die Kryptoindustrie die Bemühungen intensiviert, Mainstream-Anlageprodukte anzubieten, die an Altcoins gebunden sind, obwohl regulatorische Genehmigungen weiterhin unsicher bleiben.

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