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Quantum Computing ist keine Krise, da Bitcoin langfristige Sicherheit bietet, sagt Coinshares

Bitcoins Kernsicherheit bleibt trotz Fortschritten in der Quantencomputing-Technologie intakt, mit Risiken, die auf Altcoins beschränkt sind, Zeitplänen, die sich über Jahrzehnte erstrecken, und klaren Wegen für nicht störende Upgrades, die die Marktstabilität und Dezentralisierung bewahren.

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Quantum Computing ist keine Krise, da Bitcoin langfristige Sicherheit bietet, sagt Coinshares

Coinshares sieht Quantencomputing als zukünftiges Designproblem, keine Bitcoin-Krise

Langfristige Sicherheitsüberlegungen bleiben zentral bei der Bewertung von Bitcoins Beständigkeit als monetäres Netzwerk. Ein Bericht von Coinshares, veröffentlicht am 6. Februar, untersucht die Auswirkungen des zukünftigen Quantencomputings auf kryptografische Systeme. Die Analyse bewertet, ob diese Fortschritte eine wesentliche Bedrohung oder eine entfernte Designüberlegung darstellen.

Der Bericht erklärt:

„Bitcoins Quantenanfälligkeit ist keine unmittelbare Krise, sondern eine vorhersehbare ingenieurtechnische Überlegung, mit ausreichend Zeit für Anpassung.“

Coinshares-Analysten rahmen die Diskussion innerhalb der bestehenden Sicherheitsarchitektur von Bitcoin ein, die sich auf elliptische Kurvensignaturen für die Transaktionsautorisierung und SHA-256-Hashing für Mining und Adressen-Schutz stützt. Zur Klärung weit verbreiteter Verwirrung über das Thema fügten die Analysten hinzu: „Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass sie Kryptographie als System brechen, aber das ist nicht der Fall.“

Das Quantencomputing führt eng definierte theoretische Risiken ein, statt eines umfassenden Versagens des Bitcoin-Designs. Shors Algorithmus könnte schließlich elliptische Kurvenschemata anvisieren, jedoch erst, wenn öffentliche Schlüssel offenbart sind, während Grovers Algorithmus lediglich die effektive Stärke von symmetrischen Hashes auf ein Niveau reduziert, das rechnerisch weiterhin prohibitiv ist. Infolgedessen konzentriert sich die Exposition hauptsächlich auf ältere Pay-to-Public-Key-Ausgaben, die etwa 8% der gesamten Versorgung darstellen, mit nur einem kleinen Teil von UTXOs, die kurzfristige Liquiditätseffekte erzeugen können.

Aus Protokoll- und Marktperspektive argumentiert der Bericht, dass Bitcoin keiner erzwungenen oder dringenden Reaktion gegenübersteht. Betont wird ein konservativer, inkrementeller Upgrade-Ansatz gegenüber aggressiven Eingriffen, so erklärten die Analysten:

„Das Sichern von Bitcoin gegen Quantenrisiken ist machbar und nicht störend.“

Kryptograph Adam Back sagte Coinshares: „Bitcoin kann Post-Quanten-Signaturen übernehmen. Schnorr-Signaturen [eine technische Implementierung aus einem früheren Upgrade] ebneten den Weg für weitere Upgrades, und Bitcoin kann sich weiterhin defensiv entwickeln.“ Vorzeitige Hard Forks, ungetestete Kryptographie oder Versuche, anfällige Coins ungültig zu machen, werden als größere Risiken dargestellt als Geduld, angesichts potenzieller Auswirkungen auf Neutralität, Dezentralisierung und Eigentumsrechte.

Weiterlesen: Quantum Doomsday Clock sagt Bitcoins Untergang bis 2028 voraus

In Marktkonditionen schätzt Coinshares, dass nur eine eng begrenzte Menge anfälliger Coins—etwa 10.200 BTC, die in spezifischen alten Ausgaben gehalten werden—realistisch schnell genug kompromittiert werden könnte, um in einem kurzen Zeitfenster auf dem Markt zu erscheinen, unter extremen Annahmen. Selbst in diesem Szenario wäre das Volumen vergleichbar mit routinemäßigen großen Transfers oder Börsenströmen, statt eines Angebotsschocks. Die verbleibenden anfälligen Coins sind über Tausende von Adressen verstreut, was auf Diebstahlzeitlinien hindeutet, die in Jahrzehnten gemessen werden, selbst mit optimistischen Prognosen für den Fortschritt der Quantenentwicklung. Für institutionelle Investoren ist das Fazit, dass Quantencomputing ein langfristiges Ingenieurproblem bleibt, das mit Bitcoins konservativem Upgrade-Pfad und Governance-Modell in Einklang steht.

FAQ

  • Bedroht Quantencomputing Bitcoin heute?
    Coinshares sagt, Quantencomputing sei ein zukünftiges Ingenieursproblem, kein sofortiges Bitcoin-Sicherheitsrisiko.
  • Welche Bitcoin-Versorgung ist am meisten Quantenrisiken ausgesetzt?
    Etwa 8% der Bitcoins in älteren Pay-to-Public-Key-Ausgaben sind theoretisch exponiert.
  • Könnten Quantenfortschritte die Märkte mit Bitcoin fluten?
    Extreme Annahmen deuten darauf hin, dass nur etwa 10.200 BTC plötzlich die Märkte erreichen könnten.
  • Kann Bitcoin Sicherheitsupgrades nach dem Quantenprinzip übernehmen?
    Analysten und Adam Back sagen, dass inkrementelle Upgrades wie Post-Quanten-Signaturen machbar sind.
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