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QCP Einblicke: Makro-Gegenwinde und ETF-Abflüsse belasten den Markt

Bitcoin fiel auf $112K bei einem dritten aufeinanderfolgenden Freitag-Verkauf, wobei über 1 Milliarde USD in gehebelten Longs ausgelöscht wurden, wodurch breite Krypto-Verluste ausgelöst wurden. Trotz der Korrektur sehen Analysten die Bewegung als Liquidationsflut anstelle einer Trendwende, wobei die Positionierung der Optionen auf Erwartungen einer Erholung hinweist.

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QCP Einblicke: Makro-Gegenwinde und ETF-Abflüsse belasten den Markt

Krypto-Verkauf: BTC-Rückzug löst Debatte über ‘Buy the Dip’ aus

Bitcoin sah sich am Freitag erneut unter Druck, was den dritten wöchentlichen Rückgang in Folge markierte, als die Preise kurzzeitig die $112.000-Unterstützung testeten. Der Rückgang löste über 1 Milliarde USD an Liquidationen aus, während die Risikoaversion sowohl im Krypto- als auch im Aktienmarkt nach einem schwachen US-Arbeitsmarktbericht und neuen US-Zöllen, die Wachstumssorgen schürten, um sich griff.

QCPs Insights vom 4. August zeigten, dass Altcoins den größten Teil der Bewegung trugen, wobei Solana um fast 20% in der Woche fiel und Ether um fast 10% nachgab. ETF-Flüsse boten wenig Erleichterung. Freitag verzeichnete den zweitgrößten Abfluss von BTC Spot-ETFs und den viertgrößten für ETH, was die Hoffnungen dämpfte, dass institutionelle Zuflüsse die Preise stabilisieren würden.

Dennoch warnen Analysten davor, den Bullenmarkt für beendet zu erklären. Der Juli-Schlusskurs von BTC war der höchste aller Zeiten und der aktuelle Rückgang sieht eher wie eine Nach-Rally-Korrektur aus, die darauf abzielt, überschüssigen Hebel abzulösen. Historische Muster deuten darauf hin, dass solche Ausschüttungen oft erneute Akkumulationsphasen vorausgehen.

Die Optionsaktivität signalisiert ebenfalls Opportunismus, weniger Panik. Händler kauften BTC 29AUG25 Callflys bei $118K/$124K/$126K und positionierten sich für eine potenzielle Erholung über frühere Höchststände. Während der kurzfristige Put-Skew erhöht bleibt, hat er noch nicht Panikstufen erreicht.

Marktbeobachter achten auf ETF-Zuflussdaten und Volatilitätsmetriken für Hinweise. Eine Rückkehr der Zuflüsse, gekoppelt mit einer sich verengenden Schieflage, könnte die Buy-the-Dip-Erzählung in den kommenden Sitzungen verstärken.