Die Dominanz von Bitcoin auf dem Markt ist auf fast 60 % gestiegen und erreicht damit ein Vierjahreshoch, da Ethereum und Altcoins weiterhin schlecht abschneiden. Bei niedriger Volatilität und makroökonomischer Unsicherheit bleiben Händler vorsichtig und warten auf konkrete politische Veränderungen.
QCP-Einblicke: Bitcoin-Dominanz erreicht 60 %, während Altcoins angesichts der Marktflaute kämpfen
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Korrelation zwischen Bitcoin und Aktien bleibt aufgrund makroökonomischer Unsicherheit stark
Bitcoin behauptet erneut seine Dominanz und klettert auf einen Marktanteil von 60 %, ein Niveau, das zuletzt im Jahr 2020 erreicht wurde. Laut den neuesten QCP Insights geschieht dies, da Ether und Altcoins Schwierigkeiten haben, an Schwung zu gewinnen, was BTC’s Status als bevorzugtes digitales Asset in unsicheren Zeiten verstärkt.
Ein Haupttreiber hinter dieser Verschiebung ist die schwache Stimmung gegenüber Altcoins und Memecoins, insbesondere nach dem LIBRA-Rug-Pull-Skandal, der den argentinischen Präsidenten Javier Milei belastete. Die Kontroverse hat das Vertrauen in spekulative Token weiter geschwächt und die Hoffnungen auf ein Wiederaufleben der Altcoins verzögert.
BTC’s Kursentwicklung bleibt in einer engen Spanne, und die implizite Volatilität sinkt weiter, wobei die realisierte Volatilität über 7 Tage auf 36v fällt. Ohne bedeutende krypto-spezifische Katalysatoren in Sicht scheint die Bewegung von BTC mehr makrogetrieben zu sein und behält eine enge Korrelation mit Aktien bei.
Interessanterweise bleiben trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, einschließlich Zöllen, Inflation und Trumps unberechenbarer Politik, die implizite Volatilität im Krypto-Bereich und der VIX auf einem niedrigen Niveau. Das Open Interest hat sich nach dem Januar-Monatsende-Abschluss noch nicht signifikant erholt, was darauf hindeutet, dass Händler auf politische Klarheit warten, anstatt nur auf pro-krypto Rhetorik.
Für den Moment scheinen die Marktteilnehmer mit kurzfristigem Handel in der Spanne zufrieden zu sein, während sie langfristige Wetten auf einen bedeutenden Ausbruch vermeiden. Bis ein klarer Katalysator auftaucht, könnte die Dominanz von BTC weiter steigen, was seine Position als Anker des Kryptomarktes verstärkt.




