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Präsident Trump erklärt das Ende der Entdollarisierung mit Zöllen an vorderster Front

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Trump glaubt, dass er durch die Verwendung von Zöllen als Waffe den derzeitigen Status des US-Dollars als Weltreservewährung schützen und die De-Dollarisierung stoppen kann. Bisher hat sich dies in gewissem Maße bewahrheitet.

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Präsident Trump erklärt das Ende der Entdollarisierung mit Zöllen an vorderster Front

Trump erklärt, dass Länder ihre De-Dollarisierungsbemühungen beendet haben

Die Beendigung der De-Dollarisierung ist zu einer der Prioritäten von Präsident Donald Trump geworden. Er glaubt, die perfekte Formel gefunden zu haben, um Länder davon abzuhalten, sich von einer der größten Waffen des wirtschaftlichen Arsenals der USA zu verabschieden: dem ‘mächtigen’ Dollar, wie der Präsident den Greenback zuvor bezeichnet hat.

Letzte Woche erklärte Trump, dass aufgrund seiner harten Politik in Bezug auf die De-Dollarisierung Drittländer zögern würden, Geschäfte abseits des Dollars zu tätigen. Am Donnerstag sagte er Journalisten, dass die Idee, den US-Dollar zu untergraben, verschwunden sei, und warnte vor den Konsequenzen einer solchen Aktion.

Trump warnte erneut vor der Anwendung von Zöllen gegen Nationen, die “mit dem Dollar spielen wollen”, wobei er sich direkt auf den BRICS-Block bezog. Er bekräftigte, dass Zölle von bis zu 100 % gegen diese Länder erhoben würden, wenn sie gegen den Dollar vorgehen würden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump andere Nationen und den BRICS-Block im Speziellen mit der Anwendung von Zöllen droht, die das bevorzugte Mittel seiner Regierung zur schnelleren Zielerreichung sind.

Bereits im November erklärte Trump, dass 100%-Zölle Länder mit De-Dollarisierungsagenda treffen würden und dass sie “damit rechnen sollten, sich davon zu verabschieden, in die wunderbare US-Wirtschaft zu verkaufen.”

Mehr lesen: Vorspiel zum Währungskrieg? Trump droht 100% Zölle gegen BRICS-Länder, die den ‘mächtigen’ Dollar aufgeben

Trotzdem wurde dies von einigen Ökonomen als fragwürdig eingestuft, die erklärten, dass der BRICS-Block derzeit nicht mit der Schaffung einer neuen Währung beschäftigt sei. Der Ökonom Jim Rickard erklärte, Trumps Bemerkungen seien ein “Schuss vor den Bug” gewesen, und dass Gold das nächste sei, was BRICS an einer neuen Währung habe.

Mehr lesen: Ökonom Jim Rickards zu Trumps Zoll-Drohungen: ‘BRICS hat bereits eine gemeinsame Währung’

Intern scheint der BRICS-Block von Trumps Drohungen gegen seine De-Dollarisierungspläne unbeeindruckt zu sein. Russland und China, zwei der größten Handelspartner des Blocks, haben ihren Einsatz nationaler Währungen im Handel erhöht. Gleichzeitig hat der Iran erklärt, dass er die Pläne für eine BRICS-Währung unterstützen würde, wenn ein Konsens für deren Umsetzung erreicht wird.

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