US-Präsident Donald Trump legt sich mit dem Vorsitzenden der Federal Reserve Jerome Powell an und behauptet, der Chef der Zentralbank sei „immer zu spät und falsch.“ Trump besteht darauf, dass Powell den Zinssatz für Bundesmittel sofort senken sollte, und erklärt, dass seine „Entlassung nicht schnell genug kommen kann.“
‘Powells Kündigung kann nicht schnell genug kommen’: Trump erhöht Druck auf Fed-Chef

Fed-Konfrontation: Trump fordert Powells Abgang wegen verzögerter Maßnahmen
In einer Woche, die von Marktschwankungen erschüttert wurde, wandte sich US-Präsident Trump wiederholt an Truth Social, um seine Zollagenda zu erläutern. Am Mittwoch nannte er es eine „große Ehre“, sich mit der japanischen Delegation über den Handel zu treffen und erklärte, dass große Fortschritte erzielt würden. Am selben Tag sprach der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, vor dem Economic Club of Chicago und warnte, dass neue Handelsmaßnahmen die US-Wirtschaft erschüttern könnten.
Am folgenden Tag wandte sich Trump erneut an Truth Social und beschwerte sich über Powells angebliche Verzögerungen bei den politischen Entscheidungen der Zentralbank. „Es wird erwartet, dass die EZB die Zinsen zum 7. Mal senkt, und dennoch hat ‚Zu Spät‘ Jerome Powell von der Fed, der immer ZU SPÄT UND FALSCH ist, gestern einen Bericht veröffentlicht, der ein weiteres, und typisches, völliges ‚Durcheinander‘ war! Die Ölpreise sind gesunken, die Lebensmittel (sogar Eier!) sind gesunken, und die USA verdienen sich an Zöllen eine goldene Nase“, schrieb der US-Präsident.
Trump fügte hinzu:
Zu Spät hätte, wie die EZB, die Zinssätze schon längst senken sollen, aber er sollte sie jetzt definitiv senken. Powells Entlassung kann nicht schnell genug kommen!
Dies ist kaum Trumps erste Rüge von Powell auf Truth Social. In der ersten Aprilwoche äußerte er eine vergleichbare Kritik, verzichtete jedoch in diesem speziellen Beitrag darauf, die Entlassung des Vorsitzenden zu fordern. In dem Beitrag flehte er Powell eindringlich an, den Zinssatz für Bundesmittel zu senken und forderte ihn auf, „aufzuhören, Politik zu betreiben.“




