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Playnance startet eine sichere non-kustodiale Gaming-Plattform für über 30 Studios.

Playnance, eine Web2‑zu‑Web3-Gaming-Infrastruktur, deren Modell das Gameplay von der Wertaufbewahrung trennt und sicherstellt, dass alle Guthaben in geprüften Smart Contracts und nicht auf den Servern des Studios gesichert sind.

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Playnance startet eine sichere non-kustodiale Gaming-Plattform für über 30 Studios.

Trennung von Gameplay und Wertaufbewahrung

In der sich schnell entwickelnden Welt des Web3-Gamings wird der Begriff “non-custodial” oft als Marketing-Schlagwort verwendet. Doch für eine Plattform, die Tausende von Titeln verschiedener Entwickler hostet, ist die technische Realität weitaus komplexer. Die größte Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass ein kleines Indie-Studio die gleichen strengen Sicherheitsstandards einhält wie ein großer Entwickler, ohne eine fragmentierte, risikoreiche Erfahrung für den Spieler zu schaffen.

Playnance, das kürzlich nach seiner geheimen Betriebsweise seit 2020 seine erste formale öffentliche Ankündigung machte, behauptet, dieses Problem gelöst zu haben, indem es eine Web2-zu-Web3-Gaming-Infrastruktur-Schicht entwickelt hat. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens liegt darauf, Mainstream-Nutzer durch vertraute Schnittstellen in On-Chain-Umgebungen einzuführen, sodass sie an Blockchain-Systemen teilnehmen können, ohne die zugrunde liegende Technik verstehen zu müssen.

Laut einer Mitteilung, die über X geteilt wurde, integriert die Plattform mit mehr als 30 Spiele-Studios und bearbeitet etwa 1,5 Millionen On-Chain-Transaktionen pro Tag für mehr als 10.000 täglich aktive Nutzer.

Im Kern der Playnance-Philosophie steht eine klare Trennung zwischen dem, was ein Spiele-Studio tut, und wo das Geld liegt. Im traditionellen Gaming verwaltet ein Entwickler typischerweise die Brieftasche oder das Guthaben eines Nutzers auf seinen eigenen privaten Servern, was einen massiven Single Point of Failure schafft. Playnance stellt dieses Konzept auf den Kopf, indem es sicherstellt, dass jedes Spiel auf der Plattform – einschließlich der Flaggschiff-Produkte wie PlayW3 und Up vs Down – über dieselben On-Chain-Tresore interagiert.

“Wir trennen das Gameplay (die Studios) von der Wertaufbewahrung (die Blockchain), um Konsistenz und Sicherheit über alle Titel hinweg zu gewährleisten,” erklärt Roman Levi, CTO von Playnance.

Während ein Studio die Levels und Mechaniken entwirft, berühren sie die Tokens nie tatsächlich. Alle Guthaben sind in On-Chain-Sessionvault- und Treasuryvault-Verträgen auf Playblock untergebracht, was bedeutet, dass die Abrechnung durch geprüfte Smart Contracts und nicht durch das individuelle Backend eines Studios erfolgt.

Eine einheitliche Infrastruktur für jeden Spieler

Um eine fragmentierte Erfahrung zu vermeiden, erzwingt Playnance, was Levi als plattformweite non-custodial Architektur bezeichnet. Dies beginnt auf der Nutzerebene, wo jede Interaktion über etablierte Anbieter wie Metamask, Coinbase Wallet oder Web3Auth-Social-Logins erfolgt. Da alle Interaktionen ECDSA-Signaturen verwenden, bleiben die privaten Schlüssel – und damit auch die Macht – immer in den Händen der Nutzer.

Diese Infrastruktur ist so konzipiert, dass sie Aktivitäten bei hohem Verbrauchsvolumen unterstützt, während sie für den durchschnittlichen Spieler unsichtbar bleibt. “Unser Fokus lag darauf, Systeme zu bauen, die Menschen nutzen konnten, ohne die Blockchain-Mechanik verstehen zu müssen,” sagt Pini Peter, CEO von Playnance. “Wir priorisierten den Live-Betrieb und das Nutzerverhalten über öffentliche Ankündigungen, und dies ist das erste Mal, dass wir das Unternehmen formell nach Erreichung des Maßstabs vorstellen.”

Der auffälligste Aspekt des Playnance-Modells ist sein inhärenter Skeptizismus gegenüber den Spieleentwicklern selbst. Aus Levis Sicht ist echte Sicherheit ein Nebenprodukt eingeschränkter Berechtigungen. Er merkt an, dass Spiele-Studios nur Ergebnissanweisungen über signierte API-Anfragen einreichen können, die von Playnance erneut validiert werden, bevor sie jemals die Blockchain erreichen.

Im Rahmen dieses Zero-Trust-Frameworks ist ein Studio physisch nicht in der Lage, Nutzergelder zu bewegen, ein Nutzerguthaben zu fälschen oder unautorisierte Vertragsaufrufe einzufügen. Sie sind auf die Rolle der “Instruktionsgeber” beschränkt, während die Plattform als hochsicherer Türsteher fungiert. Die Sicherheit endet nicht, wenn eine Transaktion signiert wird; sie wird durch eine robuste “Wachhund”-Schicht aufrechterhalten, die Echtzeit-Betrugsüberprüfungen und Konsistenz-Audits durchführt.

FAQ 💡

  • Was ist Playnance? Playnance ist eine Web2‑zu‑Web3-Gaming-Infrastruktur-Schicht, die 30+ Studios mit sicheren On‑Chain-Tresoren verbindet.
  • Wie sorgt Playnance für Sicherheit? Alle Guthaben sind in geprüften Smart Contracts untergebracht, wodurch private Schlüssel und Gelder außerhalb der Kontrolle der Studios bleiben.
  • Warum ist Playnance anders als traditionelles Gaming? Es trennt Gameplay von der Wertaufbewahrung und entfernt Single Points of Failure in den Titeln.
  • Wer nutzt Playnance heute? Die Plattform verarbeitet 1,5 Millionen tägliche Transaktionen für über 10.000 aktive globale Spieler.
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