Die US-Märkte stehen vor einem möglichen dreifachen Schlag, da sich Inflationsrisiken, Tarifbedrohungen und fehlerhafte Fiskalpolitik konvergieren, was die Bühne für einen brutalen assetsweiten Ausverkauf bereitet.
Peter Schiff warnt vor starkem Ausverkauf des US-Dollars, US-Staatsanleihen und Aktien

Scharfer Ausverkauf bei US-Assets wahrscheinlich, warnt Schiff vor wirtschaftlichen Folgen
Ein drohendes Wiederaufleben der Handelskonflikte und inflationsbedingte Risiken könnten erneute Volatilität an den US-Märkten auslösen und gleichzeitig Aktien, Anleihen und den Dollar unter Druck setzen. Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff warnte am 5. Juli in einer Reihe von Beiträgen auf der Social-Media-Plattform X, dass eine neue Welle von Zöllen die Märkte erschüttern könnte. Schiff forderte Investoren auf, sich auf den Aufprall vorzubereiten:
Machen Sie sich bereit für eine Wiederholung des scharfen Ausverkaufs des US-Dollars, der Staatsanleihen und Aktien, wenn Investoren erkennen, dass die ‘reziproken’ Zölle zurückkommen.
“Sie werden möglicherweise nicht so hoch sein wie bei der ersten Einführung, aber sie werden viel höher sein, als die Käufer der Aktien- und Anleihenkurse erwartet haben”, fügte er hinzu. Der Gold-Befürworter wies darauf hin, dass der Markt die Auswirkungen erneuter Handelsbeschränkungen noch nicht vollständig eingepreist hat, was Bedenken widerspiegelt, die während früherer Zollverschärfungen aufgetreten sind.
Er stellte auch das Narrativ zu Präsident Donald Trumps jüngsten Aussagen über ein Handelsabkommen mit Vietnam in Frage. Trump erklärte, der Deal würde Zölle von 20%–40% auf vietnamesische Waren erheben. Schiff widerlegte diese Logik mit der Erklärung: “Vietnam wird uns nichts bezahlen. Amerikaner werden der US-Regierung 20%–40% zahlen müssen, wenn sie Waren aus Vietnam kaufen, während die Vietnamesen ihrer Regierung nichts bezahlen werden, um Waren von uns zu kaufen.” Seine Anmerkungen beleuchten die wirtschaftliche Belastung der US-Verbraucher, nicht die ausländischen Exporteure.
In Bezug auf die Fiskalpolitik argumentierte Schiff, dass Trumps Steuersenkungen strukturell fehlerhaft seien, da sie die Angebotsseite der Wirtschaft nicht adressieren. Der Ökonom warnte, dass solche Maßnahmen letztendlich die Wirtschaft belasten werden:
Stattdessen werden sie zu höheren langfristigen Zinssätzen und Inflation führen.
Schiff betonte, dass nachhaltiges Wachstum Anreize für Sparen und Kapitalinvestitionen erfordert, nicht nur kurzfristige Konsumanreize. Sein Standpunkt weicht von denen ab, die für Interventionen auf der Nachfrageseite plädieren, unterstreicht jedoch eine sich vertiefende Kluft in den Ansichten darüber, wie man wirtschaftliche Gegenwinde meistern sollte.




