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Peter Schiff warnt vor einer brutalen, nur in den USA stattfindenden Rezession, während der Rest der Welt einen massiven Boom erlebt.

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Peter Schiff warnt vor einer schweren Rezession in den USA und prognostiziert, dass der Rest der Welt boomen wird, während Amerika mit wirtschaftlicher Isolation und wachsendem finanziellem Druck konfrontiert ist.

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Peter Schiff warnt vor einer brutalen, nur in den USA stattfindenden Rezession, während der Rest der Welt einen massiven Boom erlebt.

Peter Schiff: Globale Explosion kommt, während die USA vor brutaler Rezession in Isolation stehen

Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff gab am 3. April eine düstere Prognose für die US-Wirtschaft in einer Reihe von Beiträgen auf der Social-Media-Plattform X ab und behauptete, dass ein globaler Wandel im Gange sei, der die Vereinigten Staaten zurücklassen könnte.

Er verwies auf einen plötzlichen Einbruch bei wichtigen Rohstoffen als Ausdruck der Stimmung der Investoren, argumentierte jedoch, dass wahrscheinlich nur ein Teil der Welt leiden wird. Schiff erklärte: „Rohstoffe wie Öl, Silber und Kupfer sind heute stark gefallen, da Investoren eine globale Rezession einpreisen.“ Er warnte:

Aber die Rezession wird hauptsächlich auf die USA beschränkt sein. Der Rest der Welt steht kurz vor einem Boom, da sie von der Notwendigkeit befreit sein werden, die US-Wirtschaft zu subventionieren.

Seine Kommentare deuten auf eine wachsende Divergenz zwischen den wirtschaftlichen Aussichten der USA und anderer Regionen hin. In Bezug auf die Auswirkungen dieser Kluft hob Schiff hervor, was er als die schwierigen Entscheidungen für amerikanische Entscheidungsträger und Unternehmen ansieht. Er argumentierte, dass das Land von der Abhängigkeit von Importen wegkommen und in die eigene Produktion investieren müsse, auch wenn der Prozess störend ist.

„Die USA haben einen schwierigen Weg vor sich. Wir müssen anfangen, all die Dinge zu produzieren, die wir importiert haben. Das erfordert erhebliche Investitionen und schmerzhafte kurzfristige Opfer. Andererseits muss der Rest der Welt nur mehr von dem konsumieren, was sie bereits produzieren. Das ist nicht nur einfach zu tun, sondern macht auch Spaß.“ Schiffs Analyse zeichnet das Bild einer US-Wirtschaft, die sich transformieren muss, im Gegensatz zu globalen Volkswirtschaften, die vom verringerten Bedarf an amerikanischer Nachfrage profitieren könnten.

Schiff überdachte auch seine Kritik an der Zollpolitik unter Präsident Donald Trump, insbesondere deren Auswirkungen auf den Wert des US-Dollars. Er betonte, dass seine Ansicht eine Außenseiterposition war, als die Zölle erstmals eingeführt wurden.

„Alle Finanzexperten waren sich einig, dass Trumps Zölle den Dollar stärken würden. Ich war allein in meiner Prognose, dass das Gegenteil der Fall sein würde“, sagte er. Unter Hinweis darauf, dass der U.S. Dollar Index starke Verluste erleidet, warnte er, dass der wirtschaftliche Schmerz für die Verbraucher zunehmen könnte. Er meinte:

Der U.S. Dollar Index ist auf seinen niedrigsten Stand seit Oktober gefallen und scheint noch viel tiefer zu fallen. Es wurde argumentiert, dass ein stärkerer Dollar den Schmerz der Zölle für US-Verbraucher ausgleichen würde. Stattdessen wird ein schwächerer Dollar den Schmerz nur noch schmerzhafter machen.