Peter Schiff warnt, dass Bitcoin den US-Dollar gefährden könnte, nicht indem es ihn ersetzt, sondern indem es wirtschaftliches Missmanagement durch spekulative, staatlich unterstützte Investitionen ankurbelt.
Peter Schiff warnt, dass Bitcoin der ultimative Untergang des US-Dollars sein könnte.
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Wie Bitcoin den Dollar stürzen könnte—Peter Schiff erklärt es
Der Ökonom und Gold-Befürworter Peter Schiff hat erhebliche Bedenken hinsichtlich Bitcoin und der US-Wirtschaft geäußert, da der Preis der Kryptowährung ein Rekordhoch erreicht hat und 100.000 $ überstieg. Auf der Social-Media-Plattform X postete Schiff diese Woche:
Ironischerweise könnte Bitcoin am Ende doch den Dollar zerstören—nicht weil es den Dollar als globale Reservewährung ersetzt, sondern weil die US-Regierung Bitcoin übernimmt, Billionen von Dollar druckt, um es zu kaufen, und eine größere Blase anheizt, die den Reichtum der Nation verschwendet.
Schiff hat stets die fiskalischen Maßnahmen der Regierung kritisiert und gewarnt, dass solche Maßnahmen wirtschaftliche Verwundbarkeiten verschärfen könnten.
Jüngste Vorschläge haben Schiffs Kritik angeheizt. Der designierte Präsident Donald Trump hat vorgeschlagen, eine strategische Bitcoin-Reserve zu schaffen, um die finanziellen Vermögenswerte der Nation zu diversifizieren. Diese Idee steht im Einklang mit dem von Senatorin Cynthia Lummis (R-WY) vorgeschlagenen Gesetz „Boosting Innovation, Technology, and Competitiveness through Optimized Investment Nationwide (BITCOIN) Act of 2024“. Das Gesetz sieht vor, dass das US-Finanzministerium innerhalb von fünf Jahren eine Million Bitcoins erwirbt. Schiff argumentierte: “Wenn die USA eine Bitcoin-Reserve schaffen und Milliarden von Steuergeldern verschwenden, um Bitcoin zu kaufen, wird es auch Kapital von den Branchen ablenken, die die USA entwickeln müssen, um die Wirtschaft zu wachsen, das Handelsdefizit zu reduzieren, die fiskalischen Defizite zu verringern und die Inflation zu senken.”
Der Status des US-Dollars als wichtigste Reservewährung der Welt steht vor zunehmender Überprüfung im Zuge globaler wirtschaftlicher Verschiebungen und geopolitischer Spannungen. Der designierte Präsident Donald Trump hat mit 100%igen Zöllen auf BRICS-Nationen gedroht, falls sie Alternativen zum Dollar verfolgen, um „Entdollarisierungs“-Bestrebungen zu verhindern. Länder wie China und Russland versuchen aktiv, die Abhängigkeit vom Dollar zu verringern, indem sie Goldreserven erhöhen und alternative Währungen erkunden. Der Finanzprofessor der Wharton School, Jeremy Siegel, hat kürzlich Bedenken über das Potenzial von Bitcoin geäußert, die Dominanz des US-Dollars als wichtigste Reservewährung der Welt in Frage zu stellen. Er betonte die Notwendigkeit, den Dollar gegen die zunehmende Attraktivität dezentraler digitaler Vermögenswerte zu verteidigen.




