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Peter Schiff lehnt 'Korrektur'-Gerede ab und erklärt, dass Bitcoin und Ether tief im Bärenmarkt sind

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Der starke Rückgang von Bitcoin hat die Debatte darüber verstärkt, ob der Rückgang einen echten Bärenmarkt darstellt oder nur eine Korrektur ist, da Befürworter trotz Peter Schiffs erneuter Warnungen vor tieferen Verlusten auf anhaltende Fundamentaldaten und Wachstumspotenziale hinweisen.

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Peter Schiff lehnt 'Korrektur'-Gerede ab und erklärt, dass Bitcoin und Ether tief im Bärenmarkt sind

Bitcoin-Einbruch entfacht neue Debatte über Kryptowährungs-Bärenmarkt

Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff erneuerte seine langanhaltende Kritik an Kryptowährungen und behauptete, dass Bitcoin nach erheblichen Rückgängen nun in einen vollständigen Bärenmarkt eingetreten sei.

Schiff, der Bitcoin wiederholt und häufig kritisiert, während er Gold als stabilere Wertaufbewahrung bewirbt, schrieb am 5. November auf der Social-Media-Plattform X, dass die Berichterstattung von CNBC die Schwere des Abschwungs unterschätze. Er deutete an, dass die Darstellung des Einbruchs als bloße „Korrektur“ Beweise für eine tiefere Marktwende ignoriere. Der Ökonom schrieb:

CNBC hat Bitcoin und Ether gerade als in ‘Korrekturterritorium’ beschrieben. Allerdings ist Bitcoin um 21,6% und Ether um 38,3% von ihren jeweiligen Höchstständen gefallen, was beide in Bärenmärkte bringt.

Einen Tag zuvor teilte Schiff mit: „Bitcoin fiel endlich unter 100K. Aber der größere Crash passiert bei Ether, das kurz davor steht, unter 3K zu fallen. Das ist fast ein 40%iger Rückgang von seinem im August erreichten Rekordhoch. Ether hat bereits alle seine Gewinne von 2025 verloren. Bitcoin wird bald alle seine 2025er Gewinne ebenfalls abgeben.“ Seine Bemerkungen unterstreichen seine Ansicht, dass digitale Vermögenswerte spekulative Instrumente bleiben, die anfällig für starke Abschwünge sind, im Gegensatz zu Gold, das er weiterhin als sicheren Wertspeicher propagiert.

Schiff warnte auch, dass das Ausmaß der potenziellen Verluste die während des Dotcom-Crashs Anfang der 2000er Jahre erlittenen Verluste übersteigen könnte, und erklärte am 4. November:

Die Verluste, die Bitcoin-HODLern und Krypto-Investoren entstehen werden, werden enorm sein. Mehr Geld wird in dieser Blase verloren gehen, als verloren ging, als die Dotcom-Blase platzte. Aber wenn dies eine allgemeine Risikoaversion signalisiert, dann Achtung vor dem noch größeren KI-Blasenplatzen.

Trotz Schiffs anhaltendem Pessimismus bestehen Bitcoin-Befürworter darauf, dass sein festes Angebot, die institutionelle Akzeptanz und breitere Blockchain-Anwendungen seinen Wert langfristig erhalten könnten.

FAQ 🧭

  • Warum glaubt Peter Schiff, dass Bitcoin in einen vollständigen Bärenmarkt eingetreten ist?
    Schiff argumentiert, dass ein Rückgang von 21,6% bei Bitcoin und 38,3% bei Ether von ihren Höchstständen auf eine tiefere Marktwende hinweist, nicht nur auf eine Korrektur, und damit eine bestätigte Bärenphase für Kryptowährungen markiert.
  • Wie vergleicht Schiff Gold mit Kryptowährungen in Bezug auf die Investitionsstabilität?
    Er bewirbt Gold als sichereren, langfristigen Wertspeicher und kontrastiert es mit dem, was er als die spekulative und volatile Natur von digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin und Ether ansieht.
  • Vor welchem größeren wirtschaftlichen Risiko warnt Schiff im Gefolge der Kryptoverluste?
    Schiff prognostiziert, dass der Krypto-Abschwung eine breitere Risikoaversion bei Investoren auslösen könnte, was potenziell zu einem massiven Zusammenbruch der von ihm genannten „KI-Blase“ führen könnte.
  • Welche Gegenargumente bringen Bitcoin-Befürworter gegen Schiffs bärische Ansicht vor?
    Unterstützer von Bitcoin weisen auf sein begrenztes Angebot, die wachsende institutionelle Akzeptanz und die sich ausweitende Blockchain-Nutzung als langfristige Treiber für Resilienz und Werterhaltung hin.
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