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Peter Schiff: Goldbullenmarkt hat einen Gang höher geschaltet

Gold und Silber explodieren, da Peter Schiff die steigende Inflation, steigende Ölpreise und die schwindende Anziehungskraft von Staatsanleihen ins Rampenlicht rückt, was einen starken Ansturm auf Edelmetalle entfacht.

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Peter Schiff: Goldbullenmarkt hat einen Gang höher geschaltet

Peter Schiff meldet bullischen Ausbruch bei Gold und Silber angesichts steigender Inflation und Ölpreise

Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff teilte am 13. Juni eine Serie von Beiträgen auf der sozialen Plattform X, in denen er die erneute bullische Dynamik im Goldmarkt betonte. Er argumentierte, dass die Leistung der Goldminenaktien im Vergleich zum Metall selbst auf eine Verschiebung der Anlegerstimmung hindeutet. Schiff schrieb:

Die Tatsache, dass Goldminenaktien nun vor dem Metall selbst liegen, ist ein Zeichen dafür, dass dieser Goldbullenmarkt in einen höheren Gang geschaltet hat, genauso wie der jüngste Ausbruch beim Silber.

Der Goldbefürworter hob hervor, dass der Vaneck Gold Miners ETF (GDX) sein höchstes Niveau seit September 2012 erreicht hat und damit den Spot-Goldpreis übertrifft – eine Entwicklung, die er als Bestätigung des zunehmenden Interesses in diesem Sektor sieht.

In Bezug auf den weiteren makroökonomischen Kontext behauptete Schiff, dass traditionelle sichere Anlagen wie US-Staatsanleihen an Attraktivität verlieren angesichts fiskaler Instabilität und steigender Inflationssorgen. Er sagte: „Da US-Staatsanleihen ausverkauft werden und Gold auf nahezu Rekordhöhen steigt, sollte es klar sein, dass es jetzt einen neuen sicheren Hafen gibt.“ Er führte die steigende Nachfrage nach Gold auf Zentralbanken zurück, die aktiv US-Schuldverschreibungen durch das Metall ersetzen. Laut Schiff spiegeln diese Umschichtungen ein Vertrauens verschiebung wider, die sich wahrscheinlich beschleunigen wird, während die Märkte weiterhin auf schwächere Dollar-Grundlagen und wachsende Defizite reagieren.

Schiff äußerte sich auch zu Inflationsdynamiken und Entwicklungen auf dem Ölmarkt. Er argumentierte, dass demokratische Wähler der Realität näher sind, indem sie mit höherer Inflation rechnen, und zitierte eine Projektion von 10,1 % gegenüber 1,5 % von Republikanern. Zwar räumte er ein, dass der VPI diese Zahl wahrscheinlich nicht erreichen wird, aber dennoch das Vorjahreswachstum übertreffen würde.

Er gab auch eine Warnung im Energiebereich heraus: „Die Anzahl der US-Bohranlagen ist in der siebten Woche in Folge gesunken, da das Bohren das niedrigste Niveau seit November 2021 erreicht hat.“ Schiff fügte hinzu:

Mit einem schwächeren Dollar, erhöhten geopolitischen Risiken und sinkender Inlandsproduktion haben Ölpreise noch viel Potenzial nach oben. Es wird nicht lange dauern, bis höhere Ölpreise den VPI erreichen.

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