Gold befindet sich in seinem stärksten Bullenmarkt aller Zeiten, doch die Investorenstimmung bleibt schwach, warnt Peter Schiff und argumentiert, dass Goldminenaktien trotz des historischen Anstiegs der Metalle unterbewertet sind.
Peter Schiff: Der stärkste Gold-Bullenmarkt in der Geschichte ist da
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Peter Schiff: Investoren ignorieren den stärksten Gold-Bullenmarkt der Geschichte
Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff hob am 20. März auf der Social-Media-Plattform X die beispiellose Stärke des Goldmarktes hervor. Er erklärte:
Dies ist der stärkste Gold-Bullenmarkt der Geschichte, dennoch hat er die schwächste Stimmung der Geschichte.
Obwohl Gold die Marke von 3.000 US-Dollar pro Unze überschritten hat, wies Schiff darauf hin, dass Investoren skeptisch bleiben, was zu einem unerwarteten Rückgang der Goldminenaktien führt. Er wies Bedenken über geringfügige Preisschwankungen zurück und argumentierte, dass ein kleiner Rückgang, wie von 3.035 auf 3.028 US-Dollar, keinen Ausverkauf der Minenaktien rechtfertigen sollte, die seiner Meinung nach unterbewertet bleiben, selbst wenn Gold deutlich fallen würde.
Schiff ging auch auf die Widerstandsfähigkeit von Gold gegenüber einem starken US-Dollar ein und deutete an, dass die Währung wahrscheinlich weiter schwächen wird:
Gold ist gestiegen, trotz der Stärke des Dollars. Zudem ist es viel wahrscheinlicher, dass der US-Dollar schwächer wird.
Der Ökonom betonte, dass solange Gold nahe 3.000 US-Dollar bleibt, Goldminenaktien die Gewinnerwartungen der Wall Street übertreffen sollten. Laut Schiff erkennen Investoren das Potenzial dieser Vermögenswerte nicht, was sie trotz Marktzögerlichkeit zu einer überzeugenden Gelegenheit macht.
Über die unmittelbare Preisbewegung von Gold hinaus analysierte Schiff die breitere Finanzlandschaft und argumentierte, dass traditionelle Aktienmarktkennzahlen die Inflation nicht berücksichtigen. Er erklärte:
Die Bewertung von Aktien in echtem Geld passt die Preise an die tatsächliche Inflation an. Seit dem 31. Dezember 2000 ist der S&P um 60% gesunken, wenn er in Gold bewertet wird. Es ist ein historischer Bärenmarkt.
Schiffs Analyse legt nahe, dass die Aktienmarktleistung, wenn sie gegen Gold gemessen wird, deutlich schwächer ist als sie in Dollar ausgedrückt erscheint. Seine Bemerkungen bekräftigen seine langjährige Ansicht, dass Gold ein überlegenes Wertaufbewahrungsmittel ist, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit.




