In letzter Zeit hat der erfahrene Händler Peter Brandt eine bärische Sicht auf Bitcoin geäußert, basierend auf altmodischer Chartarbeit, bekannten technischen Formationen im aktuellen Preisverlauf und der Art von Marktnarben, die nur jahrzehntelanger Handel mit sich bringen kann. Am Donnerstag, als Bitcoin schmerzlich nahe an die 60.000-Dollar-Marke sank, warnte Brandt, dass die Bewegung die Merkmale eines absichtlichen „Kampagnenverkaufs“ trug.
Peter Brandt warnt, dass Bitcoin mit 'systematischem Verkauf' konfrontiert ist.

Peter Brandt sagt, Bitcoins Rückgang hat einen vertrauten Geruch – und es ist nicht der Einzelhandel
Peter Brandt hat schon eine Weile die Warnflagge auf das Preisverhalten von Bitcoin gehisst. Er weist auf breitere Marktdruckpunkte hin, die er bereits zuvor genannt hat – nämlich den Verfall der Bullenzüge von Bitcoin, wobei zukünftige Läufe möglicherweise auf das Vierfache begrenzt sind, eine Geschichte gebrochener parabolischer Trends, die 80 % und mehr Rückgänge vorausgegangen sind, nachlassende Begeisterung für den wichtigsten Krypto-Asset und die drohende Gefahr institutioneller Ausstiege, sollten die US-Aktien unter Druck bleiben.
Heute erhielten alle großen US-Aktienindizes einen Schlag, und die Folgen wirkten sich direkt auf die Krypto-Märkte aus, wobei Bitcoin stark fiel auf ein Intraday-Tief von 62.200 Dollar pro Coin. Vor dem Hintergrund eines düsteren Ausverkaufs hob Brandt auf X hervor, was Finanzanalysten oft als absichtliches, methodisches und nachhaltiges Entladen von Vermögenswerten durch große Institutionen, Wale oder andere gewichtige Marktteilnehmer beschreiben.
„Hey, Krypto-Follower – Die Art des Rückgangs bei Bitcoin (jetzt 8 Tage mit niedrigeren Tiefs und Hochs) hat alle Merkmale eines Kampagnenverkaufs, nicht einer Einzelhandelslikvidation“, schrieb Brandt. „Habe dies schon hunderte Male über die Jahrzehnte gesehen. Man weiß natürlich nie, wann dieses Muster endet“, fügte er hinzu. Kurz gesagt, der Abschluss einer solchen „Kampagne“ ist jedermanns Vermutung, hängt jedoch davon ab, wann Verkäufer schließlich keine Bestände mehr haben oder beschließen, den Kurs zu ändern.
Brandt hat dieses Thema regelmäßig auf X angesprochen und hat sich nicht zurückgehalten – er machte sich dabei auch über Michael Saylor und Strategy (Nasdaq: MSTR) lustig. „Wann wollen die Investoren auf dieser Reise vom Saylor-Boot abspringen?“ fragte Brandt.
Er fuhr fort, zu vermuten, dass es MSTR selbst gut gehen könnte, während er gezielt fragte „Was ist mit seinen Investoren?“ Der Bitcoin-Preis liegt jetzt weit unter den durchschnittlichen Anschaffungskosten von MSTR, die nur knapp über 76.000 Dollar pro Coin liegen.
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In einem separaten X-Beitrag teilte Brandt einen Cartoon eines gewaltigen Bären, der einem Bullen einen ungewollten Haarschnitt verpasst und die Szene mit den Labels „BTC“ und „MSTR“ etikettierte. Im Kern malt Brandts Kommentar ein Bild eines angespannten, aber nicht chaotischen Marktes, der von gezieltem Verkauf und nicht von reiner Panik getrieben wird.
Ob diese Phase mit der Ermüdung der Verkäufer, einer scharfen Kehrtwende oder weiterem Abwärtspotenzial endet, ist noch eine offene Frage. Im Moment scheint der Kurs von Bitcoin von erheblichen bärischen Gegenwinden und aggressiven Händlern diktiert zu sein. Wie lange dies anhält, bleibt, wie Brandt selbst anmerkt, eine offene Frage.
FAQ ❓
- Was meint Peter Brandt mit „Kampagnenverkauf“ bei Bitcoin?
Er beschreibt, was er als absichtlichen, nachhaltigen Verkauf durch große Player ansieht, nicht als panikgetriebene Einzelhandelsabgänge. - Warum steht Bitcoin gerade jetzt unter Druck?
Brandt weist auf schwächere technische Muster, eine nachlassende Risikobereitschaft und den Übergriff von fallenden US-Aktienmärkten hin. - Wie tief fiel Bitcoin während des Ausverkaufs?
Bitcoin fiel auf ein Intraday-Tief von 62.200 Dollar, als Aktien und die Krypto-Ökonomie im Tandem verkauften. - Warum ist Brandt kritisch gegenüber Strategy und Michael Saylor?
Er hinterfragt, ob Investoren, nicht das Unternehmen selbst, unter Stress stehen könnten, da Bitcoin unter Strategys durchschnittlichem Kaufpreis handelt.




