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Peckshield-Bericht zeigt Rückgang bei Kryptoverlusten trotz anhaltender Bedrohungen im Jahr 2023

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Peckshields neuester Bericht enthüllt eine Mischung aus Herausforderungen und Fortschritten in der Krypto-Welt. Trotz eines bemerkenswerten Rückgangs der Gesamtverluste durch Hacks und Betrügereien bleiben dezentrale Finanzprotokolle stark im Fokus und machen einen signifikanten Teil der Cyberdiebstähle aus.

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Peckshield-Bericht zeigt Rückgang bei Kryptoverlusten trotz anhaltender Bedrohungen im Jahr 2023

Peckshield-Bericht zeigt einen Rückgang der Verluste im Jahr 2023 um 27,78% und über 674 Millionen Dollar an wiederhergestellten Kryptowerten

In einer Analyse der Kryptowährungslandschaft im Jahr 2023 enthüllte die Blockchain-Sicherheitsfirma Peckshield einen Rückgang der Verluste durch Hacks und Betrügereien im Vergleich zum Vorjahr, trotz anhaltender Herausforderungen bei der Sicherung digitaler Vermögenswerte. Die Daten der Firma, die in einem am 29. Januar veröffentlichten Bericht zusammengefasst sind, beleuchten die sich wandelnde Natur von Bedrohungen im Kryptoraum und die Strategien, die zu deren Minderung eingesetzt werden.

Peckshields Erkenntnisse zeigen einen Rückgang von 27,78% der Gesamtverluste durch Cyberdiebstähle im Jahr 2023, was ungefähr 2,61 Milliarden Dollar entspricht, verglichen mit rund 3,6 Milliarden Dollar im Jahr 2022. Dieser Rückgang ist bemerkenswert im Kontext des expandierenden Ökosystems der digitalen Vermögenswerte.

Die Firma verfolgte über 600 große Hacks im Laufe des Jahres, wobei etwa 674,9 Millionen Dollar erfolgreich wiederhergestellt wurden. Diese Zahl stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber den im Jahr 2022 wiederhergestellten 133 Millionen Dollar dar, zu verdanken aktiveren Verhandlungen mit Hackern und verstärkter Implementierung von Bug-Bounty-Programmen.

Trotz des allgemeinen Rückgangs der Verluste blieben dezentrale Finanzierungsprotokolle (defi) das Hauptziel und machten 67% des entwendeten Gesamtwerts aus. Dieser Trend unterstreicht die anhaltenden Sicherheitslücken im DeFi-Sektor, die ein Schwerpunkt für Cyberkriminelle sind.

Peckshields Bericht weist auch darauf hin, dass Angriffe durch Flash-Darlehen 40% der Hacks im Jahr 2023 ausmachten und unterstreicht damit die anhaltende Bedrohung durch innovative, aber potenziell ausnutzbare Finanzmechanismen im Kryptobereich.

Die Wiederherstellung gestohlener Mittel wurde durch die Zusammenarbeit mit zentralisierten Börsen, Tether und Strafverfolgungsbehörden unterstützt. Diese Einrichtungen spielten eine entscheidende Rolle beim Einfrieren der Vermögenswerte nach der Entdeckung, wodurch deren Wiederbeschaffung erleichtert wurde.

Ein interessanter Aspekt des Berichts ist die Verschiebung in der Art der illegalen Krypto-Transaktionen. Von 2018 bis 2021 war Bitcoin die vorherrschende Währung in illegalen Transaktionen. Jedoch gab es in den Jahren 2022 und 2023 eine bemerkenswerte Verschiebung hin zu Stablecoins, was die sich ändernde Landschaft der Kryptowährungsnutzung in unautorisierten Aktivitäten widerspiegelt. Diese Verschiebung hin zu einer Vorliebe für Stablecoins wird durch den jüngsten Chainalysis-Bericht bestätigt, der zum gleichen Schluss kam.

Erwarten Sie, dass der Rückgang der Kryptoverluste auch im Jahr 2024 anhalten wird? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten mit.