Der aktuelle Zustand des Bitcoin-Marktes, der trotz jüngster Ankündigungen vieler Unternehmen, ihn als Reservevermögen zu übernehmen, seinen Aufwärtstrend nicht halten konnte, hat Bedenken hinsichtlich der Existenz von Papier-Bitcoin in den Händen von Verwahrern aufgeworfen.
Papier-Bitcoin? Die Community äußert Bedenken hinsichtlich Verwahrungsanbietern, die Praktiken der Bitcoin-Teilreserve betreiben

Probleme mit Papier-Bitcoin entstehen aufgrund fehlender Preisbewegungen
Das Konzept von Papier-Bitcoin, Token, die nicht onchain existieren und nur Zahlen im Computer eines Verwahrungsanbieters sind, beunruhigt Mitglieder der Kryptowährungsgemeinschaft, die dies mit der derzeit fehlenden Bewegung im Markt in Verbindung bringen.
Obwohl Bitcoin kürzlich tatsächlich seinen neuesten Rekordpreis übertroffen hat, glauben einige, dass die Flut von Unternehmen, die der Strategie folgen und täglich Tausende von Bitcoin kaufen, das Potenzial hat, den Markt wild nach oben zu treiben.
In den sozialen Medien kommentierte der Nutzer Bitcoin for Freedom das Thema. Er erklärte:
Es scheint, dass jeder ein Bitcoin-Reserve-Unternehmen gründen und Tonnen von Bitcoin für 104.000 Dollar bekommen kann. Irgendetwas stimmt nicht.
Darüber hinaus implizierte er, dass dies möglich sein würde, da diese Unternehmen, die Bitcoin übernehmen, stark auf Verwahrungsanbieter angewiesen sind und es versäumen, ihre Token direkt zu kontrollieren.
Auch der ehemalige Monero Lead Maintainer Riccardo Spagni hatte auf diese Möglichkeit eingegangen. Im Mai deutete Spagni stark an, dass Strategy Papier-Bitcoin kaufen könnte, da Michael Saylor keine Informationen über die Adressen bereitgestellt hatte, auf denen das Unternehmen seinen BTC-Vorrat hielt.
“Es ist nicht erlaubt zu fragen, woher das Bitcoin-‘Angebot’ kommt. 4 Milliarden Dollar ETF-Käufe, 1 Milliarde Dollar Saylor-Käufe. Aber es ist nicht erlaubt, es in Frage zu stellen,” betonte er und kritisierte auch die Preisentwicklung unabhängig von diesen Käufen.
Dennoch hat die Blockchain-Analyseplattform Arkham seitdem mehrere Adressen identifiziert, die mit dem Bestand von Strategy in Verbindung stehen, auch nachdem Michael Saylor sich negativ dazu geäußert hatte, diese Daten für das allgemeine Publikum offenzulegen.
Mitglieder der Community kritisierten diese Vorstellung und behaupteten, dass, obwohl es Ankündigungen über Käufe gab, reale Bewegungen noch ausstehen und dies der Grund dafür sei, warum die Preisentwicklung nicht so explosiv war, wie es die Schlagzeilen vermuten lassen.
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