Bereitgestellt von
Technology

Orange arbeitet mit OpenAI und Meta zusammen, um KI-Modelle für afrikanische Sprachen zu entwickeln.

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

Orange kündigte eine Partnerschaft mit Openai und Meta an, um KI-Modelle zu entwickeln, die afrikanische Sprachen verstehen.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Orange arbeitet mit OpenAI und Meta zusammen, um KI-Modelle für afrikanische Sprachen zu entwickeln.

Abmilderung der wachsenden digitalen Kluft

Orange, der französische Telekom-Riese, kündigte am 26. November an, dass er mit Openai und Meta zusammenarbeiten wird, um große Sprachmodelle (LLMs) der künstlichen Intelligenz (KI) zu verfeinern, um afrikanische Sprachen zu verstehen. Orange sagte, dass die maßgeschneiderten KI-Modelle es seinen Nutzern in ganz Afrika ermöglichen werden, in ihrer Muttersprache mit dem Kundensupport und dem Vertrieb zu kommunizieren.

Darüber hinaus sagte der Telekommunikationsanbieter, dass Open-Source-KI-Modelle extern mit einer “freien Lizenz” für nicht-kommerzielle Zwecke bereitgestellt werden, beispielsweise für öffentliche Gesundheit und Bildung. Laut einer Erklärung will Orange auch durch Zusammenarbeit mit lokalen Startups und anderen Technologieunternehmen die KI-Innovation in diesen regionalen Sprachen vorantreiben. Das Ziel ist es, die wachsende digitale Kluft zu verringern, mit der die Bewohner des Kontinents konfrontiert sind.

Anfänglich wird sich das Projekt auf zwei Sprachen in Westafrika konzentrieren: Wolof und Pulaar, die von 24 Millionen Menschen gesprochen werden. Langfristig hofft Orange, mit so vielen KI-Technologieanbietern wie möglich zusammenzuarbeiten, um künftigen Modellen das Erkennen afrikanischer Sprachen zu ermöglichen, die in 18 Ländern, in denen das Unternehmen präsent ist, gesprochen und geschrieben werden.

“Indem wir führende KI-Modelle wie das Sprachmodell ‘Whisper’ von Openai und das Textmodell ‘Llama’ von Meta mit diversen Beispielen dieser Sprachen feinabstimmen, werden wir ihnen ermöglichen, diese regionalen Sprachen besser zu verstehen”, sagte der Telekommunikationsbetreiber.

In seiner Erklärung sagte Orange, dass KI für jeden in diesen Regionen zugänglich sein soll, einschließlich Analphabeten und anderer benachteiligter Gruppen.

Neben der Vereinbarung, die sich auf afrikanische Sprachen konzentriert, sagte Orange, dass es eine Vereinbarung mit Openai unterzeichnet hat, die ihm direkten Zugang zu deren Modellen gibt. Dieser Zugang ermöglicht es Orange, bestehende Lösungen zu verbessern. Darüber hinaus wird dieses separate Abkommen Orange frühen Zugang zu fortgeschrittenen KI-Modellen verschaffen, was neue Anwendungen wie KI-gesteuerte Sprachinteraktionen für Kunden ermöglicht.

Tags in diesem Artikel