Mark Scott, ein Anwalt, der in den berüchtigten Onecoin-Kryptowährungsbetrug verwickelt war, wurde vom US-Bezirksgericht zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil folgt auf eine Verurteilung aus dem Jahr 2019.
Onecoin-Anwalt Mark Scott zu 10 Jahren wegen Geldwäsche verurteilt
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Onecoin-Anwalt Mark Scott zu zehnjähriger Haftstrafe verurteilt
Mark Scott, ein mit der berüchtigten Krypto-Firma assoziierter Anwalt, wurde zu einem Jahrzehnt Gefängnis verurteilt. Scott stand wegen Bankbetrug und Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Onecoin-Schema vor Gericht. Dieses Urteil, das am 25. Januar vom US-Bezirksrichter Edgardo Ramos verhängt wurde, folgt auf seine Verurteilung im November 2019 wegen zwei schwerer Straftaten.
Laut Inner City Press, das live aus dem Gerichtssaal berichtete, offenbarte die Verurteilung Details von Scotts Versuchen, sein Vermögen nach der Verurteilung zu verwalten. Bemerkenswert ist, dass er einen Porsche für 250.000 Dollar verkaufte und 300.000 Dollar auf ein Konto auf den Cayman Islands überwies. Diese Handlungen wurden vom stellvertretenden US-Staatsanwalt als Bemühungen angeführt, Vermögen vor der Einziehung zu schützen, welche dazu bestimmt war, die Onecoin-Opfer zu entschädigen.
Die Staatsanwaltschaft plädierte aufgrund von Scotts bewusster Beteiligung an der Geldwäsche von Millionen für Onecoin für eine Mindeststrafe von 17 Jahren. Scotts Verteidigung argumentierte für Milde, indem sie behauptete, er habe nicht über das betrügerische Wesen von Onecoin Bescheid gewusst und stellte ein Plädoyer für eine fünfjährige Haftstrafe, vergleichbar mit den Urteilen anderer Angeklagter im Fall, wie Irina Dilkinska, vor.
Richter Ramos, der die Schwere des Verbrechens und seine Auswirkungen auf die Opfer von Onecoin anerkannte, verhängte eine 10-jährige Strafe, einen Kompromiss zwischen den Empfehlungen der Anklage und der Verteidigung. Vor der Verurteilung brachte Scott Sympathie für die Opfer des Onecoin-Betrugs zum Ausdruck, ein Sentiment, das vom Gericht zur Kenntnis genommen wurde, aber nicht ausreichend war, um sein Urteil wesentlich zu mildern.
Die Onecoin-Saga setzt sich fort, mit bedeutenden Figuren wie Onecoin-Mitbegründerin Ruja Ignatova, oft als “Cryptoqueen” bezeichnet, die noch auf freiem Fuß ist, und anderen, einschließlich Sebastian Greenwood, die bereits für ihre Rollen in der betrügerischen Operation verurteilt wurden.
Onecoin, das 2014 von Ignatova gegründet wurde, wurde als Kryptowährungstoken beworben, hatte aber keinen echten Blockchain, sondern funktionierte stattdessen als ein Multi-Level-Marketing-System. Es lockte Investoren mit dem Versprechen erheblicher Renditen, um älteren Investoren lediglich mit den Geldern neuer zu bezahlen, ein klassisches Merkmal eines Ponzi-Schemas.
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