Willy Woo lehnt Behauptungen ab, dass der Vier‑Jahres‑Zyklus von Bitcoin beendet ist und argumentiert, dass Preisdaten den traditionellen Rhythmus zumindest bis 2026 unterstützen. Er vergleicht Fehlinterpretationen in sozialen Medien damit, anzunehmen, dass ein Herzschlag nicht mehr existiert, wenn sich sein Tempo ändert.
Onchain-Analyst Willy Woo verteidigt den Vierjahreszyklus von Bitcoin und weist Narrative vom „Tod des Musters“ zurück.

Die ‘Herzschlag’-Analogie
Onchain-Analyst Willy Woo wehrt sich gegen eine wachsende Welle von Skepsis gegenüber dem Vier‑Jahres‑Zyklus von Bitcoin und weist die Erzählung zurück, dass das Muster sein Ende erreicht hat. Laut Woo unterstützen die Daten die Theorie vom “Tod des Zyklus” nicht – zumindest noch nicht. Er argumentiert, dass solange das Preisverhalten von Bitcoin bis 2026 weiter steigt und sich noch nicht wirklich zyklusunabhänglich verhält, der traditionelle Rhythmus das genaueste Modell für den Markt bleibt.

Um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, verwendet Woo eine medizinische Analogie, um zu beschreiben, wie soziale Medien oft Daten falsch interpretieren. Er erklärt, dass wenn dein Herz mit 70 bpm schlägt und leicht sinkt, während du schläfst, dies nicht bedeutet, dass ein Ruheherzschlag nicht mehr existiert, nur weil sich das Timing geändert hat. Der Analyst schlägt vor, dass obwohl externe Faktoren leichte Abweichungen im Timing oder in der Intensität verursachen könnten, der zugrunde liegende Puls des Vier‑Jahres‑Zyklus – durch Angebot und Nachfrage Mechanismen angetrieben – grundsätzlich gesund bleibt.
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Woos Position steht in direktem Gegensatz zu einer wachsenden Liste von Branchenführern, die glauben, dass der Zeitraum 2024–2026 einen dauerhaften Wandel in der makroökonomischen Realität von Bitcoin markiert. Bitwise Chief Investment Officer Matt Hougan und Forscher Ryan Rasmussen haben argumentiert, dass die zuvor diese Zyklen treibenden Kräfte, wie die Halbierung und leverage-überladene Einbrüche, deutlich schwächer als in der Vergangenheit sind.
Diese Branchenführer glauben, dass der massive Zustrom von institutionellem Kapital über Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs) einen verlängerten Bullenmärkten schafft, der die heftigen 80%-Einbrüche früherer Zeiten vermeidet und den alten Zyklus effektiv als überholt betrachtet.
Prognosen für einen reifen Markt
Ähnlich betonen Experten, die von Bitcoin.com News interviewt wurden, dass institutionelle Kapitalflüsse und die Nachfrage nach ETFs jetzt den Kurs von Bitcoin mehr beeinflussen als die Belohnungshalbierung für Miner. Diese Verschiebung hat langsamere, gleichmäßigere Bewegungen erzeugt, anstatt der scharfen Boom-und-Bust-Muster früherer Zyklen. Insgesamt glauben diese Experten, dass Bitcoin seine Halbierungs-DNA überwunden hat.
Sie argumentieren, dass der Markt jetzt von institutioneller Einführung und makroökonomischen Kräften geprägt ist, was den alten Vier‑Jahres‑Zyklus als Vorhersagemodell obsolet macht. Stattdessen argumentieren sie, dass die Zukunft von Bitcoin wahrscheinlich finanzielle Märkte im Allgemeinen widerspiegeln wird, mit weniger explosiven Rallys, aber größerer langfristiger Stabilität.
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Inzwischen, als Reaktion auf einen Kritiker, der seine Glaubwürdigkeit in Frage stellte, wies Woo Behauptungen zurück, dass ein Hedgefonds unter seiner Leitung 2020 zusammengebrochen sei. “Nein, das war Murads Fonds”, erklärte Woo. “Mein erster Fonds war Crest im Jahr 2022; er ist 4 Jahre alt und ist heute noch in Betrieb mit konstanten Renditen. Tatsächlich verwalten wir drei institutionelle Fonds, darunter SyzCrest in Partnerschaft mit der Syz Banking Group.”
Auf die Frage, was den Zyklus über historische Präzedenz hinaus unterstützt, wies Woo auf zwei wesentliche Treiber hin: der interne Angebotsschock durch die Halbierung und der vierjährige globale Liquiditätszyklus, der das Risiko-Ein/Aus-Verhalten bestimmt. “Zwei Auswirkungen: interne Halbierung Angebotsschock und vierjähriger globaler Liquiditätszyklus bestimmen Risiko Ein/Aus”, sagte Woo und bemerkte, dass Bitcoin historisch die Makromärkte in risikoreiche Umgebungen geführt hat. “Drei vorherige Male; zur Debatte steht, ob das vierte gerade jetzt passiert, das 100% $BTC-Existenz abdeckt.”
Einige Unterstützer seiner Ansicht fügen hinzu, dass die derzeitige Milliarden-Einspritzung der Fed in den Markt letztendlich die Risikokurve erreichen wird und die zyklische Expansion, die Woo erwartet, weiter antreibt.
FAQ ❓
- Ist der Vier‑Jahres‑Zyklus von Bitcoin wirklich vorbei? On‑Chain-Analyst Willy Woo sagt, dass die Daten den Rhythmus des Zyklus weiterhin unterstützen.
- Warum nennen einige Experten den Zyklus tot? Institutionelle ETF-Ströme und makroökonomische Kräfte werden als stärkere Treiber angesehen als Halbierungen.
- Was nennt Woo als Beweis für den Zyklus? Er verweist auf Angebotsschocks durch Halbierung und den Vier-Jahres-Puls der globalen Liquidität.
- Wie beeinflusst diese Debatte Investoren weltweit? Märkte könnten sich von Boom-und-Bust-Zyklen zu stabilerem, makroökonomisch gebundenem Wachstum entwickeln.




