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Ökonom Jim Rickards diskutiert den Rückgang des US-Dollars und potenzielles 27.000-Dollar-Gold

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Ökonom Jim Rickards hat Einsichten zum Niedergang des US-Dollars geteilt, angetrieben durch Sanktionen und wachsende Schulden, sowie den potenziellen Anstieg des Goldwerts, da Nationen nach Alternativen wie der BRICS-Währung suchen. Er warnt, dass interne Fehlverwaltung die größte Bedrohung für die Stabilität des Dollars darstellt und sagt der US-Regierung: “Ihr nehmt das Vertrauen als selbstverständlich. Ihr geht davon aus, dass die Menschen immer Vertrauen in den Dollar haben.”

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Ökonom Jim Rickards diskutiert den Rückgang des US-Dollars und potenzielles 27.000-Dollar-Gold

Jim Rickards warnt vor dem Niedergang des US-Dollars inmitten globaler finanzieller Verschiebungen

Jim Rickards, ein Ökonom und Bestseller-Autor, bekannt für seine Bücher wie “Currency Wars” und “The Death of Money”, hat seine Einsichten über die Zukunft des US-Dollars und die globale Finanzlandschaft in einem Interview letzte Woche mit ITM Trading geteilt. Im Gespräch mit Daniela Cambone bot Rickards eine umfassende Analyse der wirtschaftlichen Herausforderungen, denen die USA gegenüberstehen, und der Implikationen für Investoren weltweit.

Rickards betonte die signifikante Bedrohung, die durch den übermäßigen Gebrauch von Sanktionen durch das US-Schatzamt und die Federal Reserve besteht, und argumentierte, dass diese Strategie Länder dazu treibt, nach Alternativen zum US-Dollar zu suchen, wie die gemunkelte BRICS-Währung. Er hob die nicht nachhaltige Trajektorie der US-Schulden hervor, mit Billionen in jährlichen Defiziten und Prognosen, die bis 2050 über 100 Billionen Dollar überschreiten. Diese wachsenden Schulden gefährden die Stabilität des Dollars und könnten letztendlich zu seinem Zusammenbruch führen.

Der Vertrauensverlust in den US-Dollar ist ein weiteres kritisches Thema, das Rickards ansprach. Er wies darauf hin, dass US-Behörden das Vertrauen in den Dollar für selbstverständlich nehmen, wobei die anhaltende Verwendung des Dollars als Waffe durch Sanktionen globales Misstrauen verursacht. Internationale Reaktionen auf Aktionen wie die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte veranlassen andere Nationen dazu, ihre Abhängigkeit vom Dollar zu reduzieren, wodurch seine globale Stellung weiter geschwächt wird, beschrieb er und fügte hinzu:

Ich habe das Schatzamt gewarnt. Ich habe das Pentagon gewarnt. Ich war überall in Washington deswegen und ich sagte: ‘Seht her, hier ist euer Problem. Ihr nehmt das Vertrauen als selbstverständlich. Ihr geht davon aus, dass die Menschen immer Vertrauen in den Dollar haben.’

Rickards warnte vor dem Aufkommen alternativer Währungen und dem potenziellen Zusammenbruch des US-Dollars. Er erklärte, dass die BRICS-Staaten zum Beispiel daran arbeiten, eine neue Währung zu schaffen, die die Dominanz des Dollars herausfordern könnte. Eine erweiterte BRICS-Mitgliedschaft würde diese Währung für den internationalen Handel nützlicher machen und den Dollar nach und nach verdrängen. Rickards betonte, dass die größte Bedrohung für den Dollar von innerhalb der USA kommt, da Fehlverwaltung und übermäßiger Gebrauch von Sanktionen zu einem schwindenden globalen Vertrauen und einer Abhängigkeit vom Dollar führen. Er vertrat die Meinung:

Die USA sind die größte Bedrohung für den US-Dollar.

Der Ökonom diskutierte auch das potenzielle Wertsteigerung von Gold auf 27.000 Dollar pro Unze. Er berechnete, dass wenn die USA das Vertrauen in den Dollar wiederherstellen und die Wirtschaft durch die Rückkehr zum Goldstandard stabilisieren müssen, der Goldpreis 27.000 Dollar pro Unze erreichen müsste. Er erklärte seine Berechnung, die den M1-Geldvorrat, die Goldreserven der USA von ungefähr 8.133 metrischen Tonnen und einen historischen Deckungsprozentsatz von 40% verwendet. Indem er den M1-Geldvorrat durch die Goldreserven teilt und den Deckungsprozentsatz anpasst, kam er auf die 27.000 Dollar Marke. Rickards betonte, dass dies die signifikante Rolle illustriert, die Gold in einem zukünftigen Finanzsystem spielen könnte, in dem das Vertrauen in Fiatwährungen erodiert ist.

Was denken Sie über Jim Rickards’ Vorhersagen für den US-Dollar und den potenziellen Anstieg von Gold? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.