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Norwegens Zentralbank zum Fortschritt bei CBDCs: Wir bleiben nicht zurück

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Die norwegische Zentralbank befindet sich auf Kurs, bis 2025 zu entscheiden, ob sie eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) einführen wird. Dennoch betonen die Verantwortlichen, dass kein dringender Handlungsbedarf besteht. Trotz Norwegens weitgehend bargeldloser Gesellschaft, in der nur 2% Bargeld verwenden, untersucht die Bank sowohl Einzelhandels- als auch Großhandels-CBDC-Optionen sorgfältig, wobei sie komplexen Fragen und der Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Zentralbanken und privaten Institutionen besondere Aufmerksamkeit widmet.

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Norwegens Zentralbank zum Fortschritt bei CBDCs: Wir bleiben nicht zurück

Norwegens Zentralbank überzeugt von Fortschritten bei digitalen Währungsplänen

Die Norwegische Bank, Norwegens Zentralbank, bleibt auf Kurs, bis 2025 eine Empfehlung abzugeben, ob das Land eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) einführen soll. Stellvertretender Zentralbankgouverneur Pal Longva betonte am Dienstag in Oslo, dass kein Grund zur Eile bestehe, obwohl andere Länder wie die Schweiz ihre CBDC-Pläne vorantreiben.

Longva sagte:

Ich denke nicht, dass wir bei den CBDC-Bemühungen zurückfallen. Wir sind mit vielen Zentralbanken im Einklang — wir untersuchen komplexe Fragen, haben viel zu berücksichtigen und zu bewerten, und es gibt derzeit keinen dringenden Handlungsbedarf.

Er fügte jedoch hinzu, dass Norwegen bereit sein sollte, voranzuschreiten, wenn es soweit ist, und erklärte: „Andererseits sollten wir bereit sein, in enger Zusammenarbeit mit anderen Banken in diesen Bereich voranzuschreiten.“

Obwohl Norwegen eine der weltweit bargeldlosesten Gesellschaften ist, mit nur 2% der Bürger, die Bargeld für Zahlungen verwenden, untersucht die Norwegische Bank sowohl Einzelhandels- als auch Großhandelsversionen von CBDCs eingehend.

Longva betonte den wachsenden Fokus auf den Großhandelsansatz, der für Transaktionen zwischen Banken verwendet wird, bemerkte jedoch, dass eine Einzelhandelsversion „sehr komplexe Fragen“ aufwirft, die eine Zusammenarbeit mit Privatbanken erfordern. Während die Regierung sich darauf vorbereitet, bis November einen Bericht über sichere digitale Zahlungen vorzulegen, liegt die endgültige Entscheidung über eine CBDC bei den norwegischen Gesetzgebern.