Ein nigerianisches Gericht hat kürzlich den Prozess gegen Binance und dessen Geschäftsführer, Tigran Gambaryan, auf den 17. Mai vertagt. Die Vertagung erfolgte, nachdem der Anwalt der Kryptowährungsbörse angegeben hatte, dass er die erforderlichen Unterlagen zur Vorbereitung einer Verteidigung nicht erhalten habe. Allerdings haben die nigerianischen Behörden dem Anwalt während einer Gerichtsverhandlung ein zusätzliches 300-seitiges Dokument mit weiteren Beweisen zur Verfügung gestellt.
Nigerikanisches Gericht verschiebt Binance, Tigran Gambaryan Geldwäsche-Prozess auf den 17. Mai
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Anwalt kritisiert nigerianische Behörden
Ein nigerianisches Gericht hat kürzlich den Prozess gegen Binance und dessen Geschäftsführer, Tigran Gambaryan, auf den 17. Mai verschoben, um dem Anwalt der Kryptowährungsbörse Zeit zur Vorbereitung auf den Fall zu geben. Laut einem Bericht von Reuters, hatte der Anwalt die notwendigen Dokumente zur Verteidigung nicht erhalten.
Der Fall gegen die beiden, der mit der Festnahme von Gambaryan, einem US-Bürger, und dem Kollegen Nadeem Anjarwalla begann, hat Gambaryans Probleme verschärft. Wie zuvor von Bitcoin.com News berichtet, wurde Gambaryan, der Leiter der Finanz-Compliance-Abteilung von Binance, nach einem nicht schuldig Plädoyer zu Geldwäschevorwürfen in das berüchtigte Kuje-Gefängnis in Nigeria verlegt.
Bevor er in das berüchtigte Gefängnis verlegt wurde, war Gambaryan fast sechs Wochen in einem Regierungsgästehaus festgehalten worden. Anjarwalla, der aus der Haft entkommen ist und nach Kenia geflohen war, wurde inzwischen aufgespürt. Die nigerianischen Behörden haben angedeutet, dass Bemühungen zur Auslieferung des Bürgers, der die doppelte britische und kenyanische Staatsbürgerschaft besitzt, im Gange sind.
Während eines Gerichtstermins am 2. Mai beschuldigte der Anwalt von Binance die nigerianischen Behörden, keine zusätzlichen Beweise vorgelegt zu haben. Der Anwalt erhielt jedoch ein 300-seitiges Dokument vor Gericht, woraufhin der Richter den Fall vertagte.
Zusätzlich zu den Geldwäschevorwürfen wird der Kryptowährungsbörse auch Steuerhinterziehung und Betrieb ohne die erforderliche Lizenz vorgeworfen.
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