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Nigeria Kryptowährungsklemme: Zentralbank weist Fintech-Unternehmen an, keine neuen Konten mehr zu eröffnen

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Die Zentralbank von Nigeria hat vier Fintech-Unternehmen angewiesen, die Erstellung neuer Konten einzustellen, da sie von Kryptowährungshändlern genutzt werden könnten. Ein leitender Angestellter eines der betroffenen Fintech-Unternehmen hat die Anweisung der Zentralbank mit einer aktuellen Prüfung der Know Your Customer (KYC)-Verfahren in Verbindung gebracht, die von diesen Firmen implementiert wurden.

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Nigeria Kryptowährungsklemme: Zentralbank weist Fintech-Unternehmen an, keine neuen Konten mehr zu eröffnen

Fintech-Firmen sagen, Einfrieren sei temporär

Die Zentralbank von Nigeria (CBN) hat angeblich vier Fintech-Unternehmen angewiesen, die Eröffnung neuer Konten einzustellen, in einem Versuch, Krypto-Händlern, die des Ausnutzens des Währungsverfalls beschuldigt werden, den Zugang zu verwehren. Die Anweisung betrifft Moniepoint, Palmpay, Opay und Kuda.

Ein Bericht von Techcabal besagt, dass die Anweisung der CBN kurz nachdem die Economic and Financial Crimes Commission (EFCC), Nigerias Körperschaft gegen Wirtschaftsdelikte, über 1.140 Bankkonten blockiert hat, die angeblich mit illegalen Auslandstransaktionen in Verbindung stehen, herausgegeben wurde. Der Bericht zitiert auch eine Aussage eines der Fintech-Unternehmen, die darauf hindeutet, dass das Einfrieren der Konten temporär sei.

Ein leitender Angestellter eines der Fintech-Unternehmen, der anonym bleiben wollte, bestätigte ebenfalls den temporären Charakter der Pause. Der leitende Angestellte brachte auch die Anweisung der CBN mit einer laufenden Prüfung der Know Your Customer (KYC)-Prozesse der betroffenen Fintech-Unternehmen in Verbindung.

Fintechs verbessern nicht ihren Ruf bei der CBN

In der Zwischenzeit zitiert der Bericht eine weitere anonyme Quelle, die angibt, dass die CBN und Nigerias National Security Agency sich mit den vier Unternehmen beschäftigt hatten, bevor die Anweisung herausgegeben wurde.

“Die CBN hat das Gefühl, dass eine Menge Krypto-Händler die Fintech-Plattformen ausgenutzt haben, um den FX-Markt zu stören. Die Banken haben auch eine bessere Beziehung zum Regulator, während Fintechs diese Art von Beziehung noch aufbauen müssen und ihre Wahrnehmung bei der CBN verbessern müssen,” sagte die anonyme Quelle.

Nachdem eine Anweisung vom 6. Februar 2021 zurückgenommen wurde, schien die Zentralbank von Nigeria (CBN) diese Bewegung zu widerrufen, als sie sich der nigerianischen Regierung anschloss, die Kryptowährungshändler für den Verfall der lokalen Währung verantwortlich machte. Seitdem haben sich die nigerianischen Behörden auf Binance konzentriert, dem vorgeworfen wird, mehr als 26 Milliarden Dollar aus der Wirtschaft abgezogen zu haben.

Jedoch, mit der naira, die immer noch gegenüber den Hauptwährungen kämpft, haben die nigerianischen Behörden ihre Aufmerksamkeit auf andere Kryptowährungsbörsen und nun Finanztechnologieunternehmen verlagert. Inzwischen hat eine aktuelle Analyse der Economic and Financial Crimes Commission (EFCC) ergeben, dass nur 10% der gesperrten Konten von Finanztechnologiefirmen betrieben wurden, wobei die restlichen von Handelsbanken gehalten wurden.

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