Ripples erweiterte Allianz mit einem globalen Bankriesen markiert einen entscheidenden Schritt für die Krypto-Adoption, indem sie institutionelle Verwahrungslösungen in die Mainstream-Finanzwelt Europas unter klaren Vorschriften einbettet.
Neuer Ripple-BBVA-Deal signalisiert, dass globale Banken digitale Vermögenswerte annehmen

Ripple und BBVA erweitern Partnerschaft als klares Signal für Krypto-Integration
Ripple kündigte am 9. September an, dass es seine Zusammenarbeit mit BBVA, einer großen spanischen multinationalen Finanzdienstleistungsgruppe, ausweitet, indem es seine Technologie zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte bereitstellt, um die neuen Krypto-Dienstleistungen der Bank in Spanien zu unterstützen. BBVA hat eine bedeutende globale Präsenz mit Niederlassungen in über 25 Ländern und bedient mehr als 80 Millionen Kunden.
Dieser Schritt folgt auf die Einführung von Handels- und Verwahrungsdiensten für Bitcoin und Ethereum für BBVAs spanische Kunden. Dieser jüngste Schritt baut auf Ripples früherer Zusammenarbeit mit BBVA in der Schweiz und der Türkei auf und bestätigt die langjährige Beziehung zwischen den beiden Unternehmen. Gleichzeitig betont er Ripples wachsende Präsenz in regulierten europäischen Märkten. Im Zentrum der Vereinbarung steht Ripple Custody, eine Plattform, die darauf ausgelegt ist, institutionelle Sicherheitsmaßnahmen für tokenisierte Vermögenswerte zu liefern. Ripple umriss den Umfang der Partnerschaft:
Durch die Vereinbarung wird BBVA Ripple Custody nutzen, Ripples Verwahrungstechnologie für institutionelle digitale Vermögenswerte, um einen skalierbaren und sicheren Verwahrungsdienst für tokenisierte Vermögenswerte, einschließlich Krypto-Vermögenswerte, zu liefern.
Cassie Craddock, Ripples Managing Director für Europa, betonte die Bedeutung des regulatorischen Umfelds, das Banken zum Handeln drängt: „Da die europäische Verordnung über Märkte für Krypto-Vermögenswerte (MiCA) nun in ganz Europa etabliert ist, sind die Banken der Region entschlossener, die digitalen Vermögensangebote auf den Markt zu bringen, die ihre Kunden fordern.“
Craddock betonte den Trend auch auf der Social-Media-Plattform X und schrieb:
Unsere neue Partnerschaft mit BBVA ist ein weiteres klares Signal, dass die größten Banken der Welt digitale Vermögenswerte annehmen, angetrieben von regulatorischer Klarheit durch Rahmenwerke wie die EU-Verordnung MiCA.
Diese Entwicklung zeigt, wie BBVA weiterhin digitale Vermögenswerte in seine Angebote integriert und gleichzeitig eine starke regulatorische Compliance aufrechterhält. Ripple, das bereits über 60 Lizenzen weltweit besitzt und mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung hat, positioniert sich als vertrauenswürdiger Anbieter von Verwahrungs-, Transfer- und Austausch-Infrastruktur für Finanzinstitute. Unterstützer sehen die erweiterte Partnerschaft als Beweis dafür, dass etablierte Banken schrittweise Krypto-Dienstleistungen in das Mainstream-Banking integrieren, während Kritiker weiterhin vor Volatilität und systemischen Risiken warnen.




