Nobuaki Kobayashi, der Treuhänder, der mit der Überwachung der verbleibenden Vermögenswerte von Mt Gox beauftragt ist, hat die Frist für die Rückzahlung an die Gläubiger um ein Jahr auf den 31. Oktober 2025 verschoben.
Neue Wendung bei den Mt Gox-Rückzahlungen: Gläubiger müssen bis 2025 warten
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Mt Gox-Treuhänder verschiebt Rückzahlungsfrist um ein Jahr
In einer Ankündigung am Donnerstag nannte Kobayashi Verzögerungen bei der Verteilung der nach dem Zusammenbruch im Jahr 2014 zurückgewonnenen Gelder als Grund. Sein Ziel bleibt es, sicherzustellen, dass alle Gläubiger ihren Anteil erhalten, wobei sich noch etwa 44.900 BTC, im Wert von etwa 2,8 Milliarden US-Dollar, in mit Mt Gox verbundenen Wallets befinden.
Während der Rückzahlungsprozess im Juli 2024 begann und ein großer Teil der wiederhergestellten 9 Milliarden US-Dollar bereits verteilt wurde, warten viele Gläubiger noch auf ihre Zahlungen. Die Verzögerungen resultieren hauptsächlich aus unvollständigen Verfahren oder unvorhergesehenen Problemen während des Rückzahlungsprozesses.
Trotz der Verlängerung der Frist betonte Kobayashi, dass die Bemühungen, den Prozess zu beschleunigen, weitergehen. Mt Gox-Gläubiger mit ungelösten Ansprüchen werden ermutigt, sich in das Online-Anspruchssystem von Mt Gox einzuloggen, um alle Hindernisse zu beseitigen, die ihren Rückzahlungen im Wege stehen.
Diese Verlängerung deutet darauf hin, dass, obwohl wesentliche Fortschritte erzielt wurden, die Komplexitäten rund um die verbleibenden Ansprüche weiterhin ein Hindernis für den Treuhänder darstellen. Während die Gläubiger weiterhin auf ihre lang ersehnten Rückzahlungen warten, dient diese Entwicklung als Erinnerung an die bleibenden Auswirkungen des Zusammenbruchs von Mt Gox.
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