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Neue russische Sanktionen könnten Gaspreise in Europa in die Höhe treiben, warnen Experten.

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US-Sanktionen gegen die Gazprombank könnten laut Experten, die von Tass zitiert werden, die Zahlungsprozesse für Käufer von russischem Öl und Gas stören und möglicherweise die Energiekosten in Europa erhöhen. Analysten warnen, dass die Suche nach alternativen Zahlungsmethoden, wie die Nutzung anderer Banken oder Währungen, Risiken und Komplexität erhöhen und die Kohlenwasserstoffpreise in die Höhe treiben könnte. Alexander Frolov vom Institut für Nationale Energie stellte klar, dass direkte Rubelzahlungen unberührt bleiben, wies aber darauf hin, dass sekundäre Sanktionen Risiken für europäische Unternehmen darstellen könnten. Alexander Potavin von FG Finam hob die Möglichkeit von Preisanstiegen und Lieferunterbrechungen wegen zusätzlicher Komplikationen hervor. Trotz dieser Bedenken betonte das ungarische Außenministerium, dass seine Gaslieferverträge mit Russland stabil bleiben. Gazprombank erklärte, dass die Sanktionen den Betrieb nicht stören werden. Daten von Eurostat zeigen, dass die EU ihre russischen Gasimporte im Jahr 2024 erheblich erhöht hat, wobei Italien, Ungarn, Griechenland und die Slowakei die Einkäufe anführen und zwischen Januar und September insgesamt über 10 Milliarden Euro ausmachen.

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Neue russische Sanktionen könnten Gaspreise in Europa in die Höhe treiben, warnen Experten.
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