Die Nasdaq beantragt bei der SEC die Zulassung von Outcome-Related Options mit fester Auszahlung, die an die Nasdaq-100-Indizes gekoppelt sind. Dieser Schritt könnte zu einer Ausweitung von Derivaten im Binärostil auf den US-Märkten unter Wertpapieraufsicht führen.
Nasdaq beantragt bei der SEC die Genehmigung zur Einführung von Indexoptionen im Stil von Prognosen

Nasdaq plant binäre Ergebnisverträge mit fester Auszahlung für alle Leitindizes
Nasdaq MRX ist eine von Nasdaq betriebene US-Optionsbörse, an der standardisierte Aktien- und Indexoptionen notiert und gehandelt werden. In ihrem Antrag gemäß Abschnitt 19(b)(1) des Securities Exchange Act von 1934 skizzierte die Börse die Schaffung eines neuen Abschnitts in ihrem Regelwerk mit dem Titel „Options 3B – Outcome-Related Options” (Options 3B – ergebnisbezogene Optionen). In dem Antrag heißt es:
„Der Vorschlag der Börse sieht die Einführung neuer Regeln unter Options 3B vor, die die Notierung und den Handel von bar abgerechneten binären Optionen nach europäischem Vorbild regeln, die als Outcome-Related Options oder „OROs” bezeichnet werden.”
„Die Börse schlägt vor, OROs auf dem Nasdaq-100-Index (NDX) als ‚Nasdaq-100® OROs‘ zu notieren und zu handeln. Die Börse schlägt außerdem vor, OROs auf dem Nasdaq100 Micro Index (XND) als ‚XND OROs‘ zu notieren und zu handeln“, heißt es in der Einreichung weiter.
Die Kontrakte würden bei Fälligkeit eine feste Auszahlung bieten, je nachdem, ob der Abrechnungswert des zugrunde liegenden Indexes über, unter oder auf einem bestimmten Ausübungspreis liegt, wodurch sie sich von traditionellen Indexoptionen unterscheiden, deren Renditen mit der Höhe der Preisbewegung variieren.
Der Vorschlag stellt klar, dass die Produkte der Aufsicht der SEC und nicht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) unterliegen würden. Das Dokument charakterisiert binäre Optionen außerdem als Wertpapiere gemäß 15 U.S.C. § 78c(a)(10) und bekräftigt damit, dass der regulatorische Rahmen in die Zuständigkeit der SEC fällt. In der Einreichung wird die Aufsicht durch die CFTC nicht erwähnt.
Gemäß der vorgeschlagenen Struktur hätte jeder ORO-Kontrakt einen Kontraktmultiplikator von 100 USD und einen festen Ausübungsbetrag von 100 USD, wobei die Prämien zwischen 0,01 USD und 1,00 USD liegen und die Mindesthandelsschritte 0,01 USD betragen würden. Die Produkte würden nachmittags abgerechnet werden, wobei die Abrechnungswerte gemäß Nasdaq Equity 4, Regel 4757, aus dem Nasdaq Closing Cross abgeleitet würden. MRX schlägt außerdem ein Positionslimit von 25.000 Kontrakten auf derselben Seite des Marktes vor, getrennt von anderen breit angelegten Indexoptionen, und weist darauf hin, dass OROs nicht für Standard-Positionslimit-Ausnahmen in Frage kommen würden. Die Börse erklärt, dass ihre bestehenden Überwachungsprogramme, ihre Teilnahme an der Intermarket Surveillance Group und ihre Vereinbarung über Regulierungsdienstleistungen mit der FINRA auf den ORO-Handel ausgedehnt würden, und versichert, dass sowohl sie als auch die Options Price Reporting Authority über ausreichende Systemkapazitäten verfügen, um die zusätzliche Serie zu unterstützen.

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FAQ 🧭
- Was schlägt die Nasdaq mit ihren neuen binären Optionen vor? Die Nasdaq plant die Einführung von SEC-regulierten Ja-oder-Nein-Kontrakten, die an den Nasdaq 100 und den Nasdaq 100 Micro Index gekoppelt sind.
- Wie signalisieren Outcome Related Options die Markterwartungen? Preise zwischen 0,01 und 1,00 US-Dollar spiegeln die implizite Wahrscheinlichkeit wider, mit der ein bestimmtes Indexereignis eintritt.
- Warum zieht der Prognosemarkt große Börsen an? Einigen Schätzungen der Branche zufolge könnte das jährliche Volumen des Prognosemarktes 325 Milliarden US-Dollar erreichen.
- Was bedeutet dies für die traditionellen Derivatemärkte? Es spiegelt eine mögliche Überschneidung zwischen regulierten Börsen und dem Handel mit ereignisgesteuerten Derivaten wider.




