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Nach Exit-Betrug drohen Betreiber des Incognito-Darknet-Marktes nun mit Datenleck der Nutzer in Erpressungswende

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Zahlreiche Berichte haben kürzlich enthüllt, dass kurz nachdem der Darknet-Markt (DNM) Incognito offensichtlich einen “Exit Scam” durchgeführt hat, seine Betreiber nun ihre Kunden und Händler darüber informiert haben, dass sie Erpressung ausgesetzt sind. Das Team hinter Incognito behauptet, im Besitz von Transaktionsprotokollen für Krypto-Assets und archivierten Konversationen seiner Nutzer zu sein und warnt, dass diese Informationen an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben werden, es sei denn, es wird eine Zahlung geleistet.

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Nach Exit-Betrug drohen Betreiber des Incognito-Darknet-Marktes nun mit Datenleck der Nutzer in Erpressungswende

Incognito Markt greift zu Erpressung und droht damit, Nutzerdaten nach Exit Scam zu leaken

Erst letzte Woche berichteten verschiedene Quellen, dass Incognito einen Exit Scam durchgeführt hat und angeblich mit großen Summen von Bitcoin (BTC) und Monero (XMR) verschwunden ist. Seit den Anfängen der DNMs, die dem Beispiel des originalen Silk Road folgten, sind Exit Scams ein anhaltendes Problem.

Der Exit Scam beinhaltet typischerweise, dass ein DNM den Betrieb einstellt und mit den auf Treuhand befindlichen Mitteln verschwindet. Doch in einer Wendung der Ereignisse haben die Administratoren von Incognito nun damit begonnen, Geld von den Benutzern und Anbietern zu erpressen, die die Plattform genutzt haben.

„Dachtet ihr, das wäre das Letzte von uns gewesen?“ ist die Nachricht von Pharoah, einem Administrator des Incognito Marktes detailiert. „Wir haben eine letzte kleine böse Überraschung für euch alle. Wir haben im Laufe der Jahre eine Liste von privaten Nachrichten, Transaktionsinformationen und Bestelldetails gesammelt.“

Der Administrator des Incognito Marktes fügte hinzu:

Ihr werdet überrascht sein, wie viele Menschen sich auf unsere Funktion zur ‚Auto-Verschlüsselung‘ verlassen haben. Und übrigens, eure Nachrichten und Transaktions-IDs wurden nach dem ‚Verfall‘ nie wirklich gelöscht.

Der Betreiber von Incognito verriet, dass die Informationen, die Gefahr laufen, an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben zu werden, einen umfassenden Datensatz von 557.000 Bestellungen und 862.000 Kryptowährungs-Transaktions-IDs umfassen. Die Erpressernachricht besagt drohend: „Ob eure und die Informationen eurer Kunden auf dieser Liste stehen, hängt ganz von euch ab.“

Berichten zufolge wird ein Whitelist-Portal für Käufer eingerichtet, das ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Aufzeichnungen zu löschen. In einer Ironie der Situation drückt der Administrator seine Dankbarkeit gegenüber den Kunden und Anbietern aus, “die Geschäfte mit dem Incognito Markt gemacht haben.”

Was denkt ihr über die Drohungen der Incognito Markt-Administratoren, Nutzer- und Händlerdaten zu leaken? Lasst uns eure Meinung zu diesem Thema im Kommentarbereich unten wissen.

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