Morgan Stanley rückt mit neuen Informationen aus dem SEC-Antrag der Einführung eines Bitcoin-ETF näher, was auf eine baldige Genehmigung hindeutet und den Gebührenwettbewerb unter den großen Emittenten verschärft, während sich institutionelle Krypto-Anlageprodukte rasch weiterentwickeln.
Morgan Stanley deutet mit einem Update zu Amendment 4 die bevorstehende Einführung eines Bitcoin-ETF an

Morgan Stanleys Bitcoin-ETF-Antrag deutet auf bevorstehenden Start hin
Morgan Stanley, eine globale Investmentbank und Vermögensverwaltungsgesellschaft, reichte am 1. April bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) die Änderung Nr. 4 zu ihrem Registrierungsantrag (Formular S-1) für den Morgan Stanley Bitcoin Trust ein und skizzierte darin Pläne, den Bitcoin-Exchange-Traded Fund (ETF) an der NYSE Arca unter dem Tickersymbol MSBT zu notieren. Der Antrag beschreibt ein passives Anlageinstrument, das darauf ausgelegt ist, die Kursentwicklung von Bitcoin anhand eines Referenzindex nachzubilden. Der Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart teilte auf der Social-Media-Plattform X seine Einschätzung zum aktualisierten Antrag und zum möglichen Zeitplan mit. „NEU: Aktualisierter Antrag von Morgan Stanley für ihren Bitcoin-ETF $MSBT. Es sieht nach geringfügigen Anpassungen aus, die meiner Einschätzung nach auf Rückmeldungen/Kommentaren der SEC beruhen“, sagte er und fügte hinzu:
„Meine Grundannahme ist, dass dies die letzte Änderung ist, bevor wir einen endgültigen Prospekt erhalten und das Produkt nächste Woche auf den Markt kommt.“
Die Änderung umfasst Überarbeitungen der Betriebsstruktur, der Verwahrungsvereinbarungen sowie der Mechanismen zur Ausgabe und Rücknahme von Anteilen. Außerdem wird die an den Coindesk Bitcoin Benchmark gekoppelte Preisbildungsmethodik präzisiert und die Angaben zu Risiken, Gebühren und Dienstleistern aktualisiert, was das Feedback der Aufsichtsbehörden widerspiegelt.

Gebühren und Verwahrung bei Bitcoin-ETFs treiben den Wettbewerb am Markt an
In der Einreichung wird betont, dass der Trust als passives Bitcoin-Tracking-Vehikel ohne aktive Handelsstrategien oder Hebelwirkung agieren wird. Darin heißt es: „Der Morgan Stanley Bitcoin Trust ist ein börsengehandelter Fonds, der Stammaktien mit wirtschaftlichem Interesse ausgibt, die voraussichtlich an der NYSE Arca, Inc. notiert werden.“ Die Investmentgesellschaft merkte an:
„Der Trust ist ein passives Anlageinstrument, das nicht darauf abzielt, Renditen zu erzielen, die über die Nachbildung des Bitcoin-Kurses hinausgehen. Das bedeutet, dass der beauftragte Sponsor Bitcoin nicht spekulativ verkauft, wenn der Kurs hoch ist, oder Bitcoin spekulativ zu niedrigen Kursen erwirbt, in der Erwartung künftiger Kurssteigerungen.“
„Es bedeutet auch, dass der Trust keine Hebelwirkung, Derivate oder ähnliche Vereinbarungen nutzen wird, um sein Anlageziel zu erreichen“, heißt es in der Einreichung. Der Prospekt umreißt zudem die an den Nettoinventarwert gekoppelte Gebührenstruktur, die in der Änderung Nr. 3 offengelegt wurde und das Produkt zu den kostengünstigsten Angeboten macht. Der Trust erhebt eine annualisierte Gebühr für den beauftragten Sponsor in Höhe von 0,14 %, die täglich anfällt und anhand des Bitcoin-Preis-Benchmarks berechnet wird. Analysten haben festgestellt, dass dies unter dem Preis des Ishares Bitcoin Trust (IBIT) von Blackrock liegt, der 0,25 % berechnet, was den sich verschärfenden Preiswettbewerb unter den Emittenten unterstreicht.
Morgan Stanley Investment Management wird als beauftragter Sponsor fungieren und den Betrieb sowie die Compliance überwachen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass The Bank of New York Mellon und die Coinbase Custody Trust Company die Bitcoin-Verwahrung mittels Cold Storage übernehmen werden, während der Prospekt Risiken wie Volatilität, regulatorische Unsicherheit und potenzielle Preisabweichungen zwischen den Anteilen und dem zugrunde liegenden Bitcoin hervorhebt.

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FAQ 🧭
- Was ist der Bitcoin-ETF MSBT von Morgan Stanley? Es handelt sich um einen passiven Bitcoin-ETF, der darauf ausgelegt ist, die Bitcoin-Preise nachzubilden und an der NYSE Arca unter dem Tickersymbol MSBT gehandelt zu werden.
- Wie schneidet die Gebühr des Bitcoin-ETF von Morgan Stanley im Vergleich zu Wettbewerbern ab? Die vorgeschlagene Gebühr von 0,14 % unterbietet große Konkurrenten wie den IBIT von Blackrock, was auf einen aggressiven Preiswettbewerb auf dem Bitcoin-ETF-Markt hindeutet.
- Wann könnte der Bitcoin-ETF von Morgan Stanley an den Start gehen? Analysten gehen davon aus, dass der ETF unmittelbar nach der endgültigen Genehmigung durch die SEC im Anschluss an den zuletzt geänderten Antrag auf den Markt kommen könnte.
- Wer sind die wichtigsten Verwahrstellen und Betreiber des ETF? Coinbase Custody und die Bank of New York Mellon werden die Bitcoin-Verwahrung übernehmen, während Morgan Stanley Investment Management den Betrieb überwacht.




