Morgan Stanley sagt, dass US-Aktien den eskalierenden Spannungen mit dem Iran standhalten können, sofern die Ölpreise nicht steigen und auf einem hohen Niveau bleiben, was die optimistischen Aussichten bestätigt, die von Rohöl und der Dauerhaftigkeit des Konjunkturzyklus abhängen.
Morgan Stanley bleibt trotz Iran-Konflikt optimistisch für US-Aktien

Morgan Stanley sagt, dass der Iran-Konflikt die Aktienrallye wahrscheinlich nicht beeinträchtigen wird
Geopolitische Spannungen stellen oft das Vertrauen der Anleger in die globalen Märkte auf die Probe. Laut einem Bericht von Bloomberg vom 2. März glauben die Strategen von Morgan Stanley, dass der jüngste Iran-Konflikt ihre optimistische Haltung gegenüber US-Aktien wahrscheinlich nicht beeinträchtigen wird. Der Ausblick hängt weitgehend von der Entwicklung der Ölpreise ab. Das Team unter der Leitung von Mike Wilson, Chief US Equity Strategist, schrieb:
„Sofern die Ölpreise nicht in historisch bedeutendem Maße steigen und auf einem hohen Niveau bleiben, dürften die jüngsten Ereignisse unsere optimistische Einschätzung für US-Aktien in den nächsten 6 bis 12 Monaten kaum ändern.“
Die Strategen verwiesen auf historische Muster, die zeigen, dass geopolitische Schocks in der Regel nicht zu einer anhaltenden Volatilität des S&P 500 geführt haben. Ihrer Einschätzung nach konzentriert sich das primäre Bären-Szenario auf einen starken und anhaltenden Anstieg der Rohölpreise, der ihrer Meinung nach den sich verstärkenden Konjunkturzyklus stören könnte.
Die globalen Märkte stehen weiterhin unter erheblichem Druck, da sich die geopolitische und politikbedingte Volatilität verstärkt. Die Märkte haben sich von einem volatilen Jahresbeginn zu einer Phase akuter Risikoscheu gewandelt, wobei US-Aktienfutures niedriger gehandelt werden, da die Anleger die eskalierenden militärischen Spannungen nach den Angriffen der USA, Israels und des Iran verdauen.
Der Energiesektor erlebt die drastischsten Veränderungen, wobei die Ölpreise aufgrund der starken Besorgnis über die Schließung oder Störung der Straße von Hormus und der anhaltenden Auswirkungen einer stillgelegten saudischen Raffinerie, die das unmittelbare Angebot verknappt hat, stark angestiegen sind. In Europa sind die Aktienkurse gefallen, angeführt von Verlusten bei Reise-, Einzelhandels- und Luxusaktien, die sehr empfindlich auf Energiekosten und globale Stabilität reagieren. In ganz Asien sind die regionalen Aktienkurse gesunken, da Kapital in vermeintlich sichere Anlagen wie Gold und den US-Dollar fließt. In den Vereinigten Staaten blieb der S&P 500 hinter internationalen Benchmarks zurück, darunter dem MSCI World ohne die Vereinigten Staaten.

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FAQ 🧭
- Warum bleibt Morgan Stanley optimistisch für US-Aktien? Strategien glauben, dass Aktien in den nächsten Monaten steigen können, sofern die Ölpreise nicht stark ansteigen und auf einem hohen Niveau bleiben.
- Was ist das größte Risiko für die aktuellen Aussichten am Aktienmarkt? Ein anhaltender Anstieg der Rohölpreise könnte den sich verstärkenden Konjunkturzyklus gefährden und Druck auf die Aktien ausüben.
- Wie haben die Märkte bisher auf den Iran-Konflikt reagiert? Die Ölpreise sind gestiegen, während die globalen Aktienmärkte volatil wurden und der S&P 500 hinter einigen internationalen Benchmarks zurückblieb.
- Wovor warnen Strategen in Bezug auf geopolitische Rückschläge? Sie mahnen zur Vorsicht, da nicht alle geopolitisch bedingten Kursrückgänge schnell wieder ausgeglichen werden, insbesondere bei einer Ausweitung der regionalen Spannungen.




