Morgan Stanley rückt der Einführung eines Bitcoin-ETF näher und signalisiert damit einen wichtigen Schritt in Richtung eines breiteren institutionellen Zugangs sowie steigende Erwartungen hinsichtlich erheblicher Kapitalzuflüsse in die Kryptomärkte. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Morgan-Stanley-Bitcoin-ETF wird für morgen erwartet, während Spekulationen über massive Zuflüsse zunehmen

- Morgan Stanley strebt die Einführung eines Bitcoin-ETF an der NYSE Arca am 8. April an.
- Eine Gebühr unterhalb der 0,25 % von Blackrock IBIT könnte den ETF-Wettbewerb verändern und neue Kapitalströme anziehen.
- Der CEO von Strategy Inc. rechnet mit Zuflüssen von bis zu 160 Mrd. USD über den Zugang zum 8-Billionen-Dollar-Netzwerk von Morgan Stanley.
Details und Struktur der Einführung des Bitcoin-ETF von Morgan Stanley
Die Vorfreude steigt, da Morgan Stanley die Einführung seines Bitcoin-Exchange-Traded-Funds (ETF) mit konkreten Details zu Struktur und Zeitplan vorantreibt. Der Analyst von Bloomberg Intelligence, Eric Balchunas, teilte am 7. April auf der Social-Media-Plattform X mit, dass der Bitcoin-ETF des Unternehmens kurz vor der Aktivierung stehe. Seine Updates wiesen auf ein konkretes Datum hin und skizzierten Erwartungen für kurzfristige Vermögensprognosen.
Balchunas wies darauf hin, dass der Bitcoin-ETF von Morgan Stanley, der unter dem Tickersymbol MSBT gehandelt wird, nach einer Notifizierung zur Notierung an der NYSE Arca voraussichtlich am 8. April in Kraft treten wird. Er erwähnte außerdem, dass Prognosen für das Gesamtvermögen im ersten Jahr nach weiteren Analysen und Diskussionen folgen werden. Die Notierungsdetails zeigen das Produkt mit dem Namen „Morgan Stanley Bitcoin Trust“, mit einem angekündigten Datum vom 23. März und einem Inkrafttreten am 8. April. Als Notierungsplatz wird die NYSE Arca Exchange angegeben, der Ticker lautet MSBT US, der MIC-Code ist ARCX, und das Instrument wird als börsengehandeltes Produkt klassifiziert.

Ausblick auf die institutionelle Nachfrage und Auswirkungen auf die Preisstrategie
Morgan Stanley reichte Anfang dieses Monats die Änderung Nr. 4 zu seinem S-1-Antrag ein und signalisierte damit die Bereitschaft zur Einführung gemäß den Anforderungen der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC). Die Struktur folgt einem treuhänderischen Modell, das über Brokerkonten ein direktes Engagement in Bitcoin-Kursbewegungen ermöglicht.
Der Antrag legt dar, dass das Vermögen des Trusts in erster Linie aus Bitcoin bestehen wird, das von einer Verwahrstelle im Namen des Trusts gehalten wird, wobei der Nettoinventarwert täglich auf Basis eines Referenzindex berechnet wird. Er legt fest, dass Anteile von autorisierten Teilnehmern, typischerweise institutionellen Unternehmen, in großen Blöcken geschaffen und zurückgenommen werden können, wobei Bargeldtransaktionen anstelle von Bitcoin-Sachübertragungen verwendet werden. Das Unternehmen positioniert das Produkt mit einer niedrigeren Gebühr als Blackrocks Ishares Bitcoin Trust (IBIT), der derzeit 0,25 % berechnet, was auf eine Preisstrategie hindeutet, die darauf abzielt, institutionelles Kapital durch Kosteneffizienz anzuziehen.

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Dieses potenzielle Volumen prägt bereits die Erwartungen hinsichtlich der Geschwindigkeit, mit der Kapital in den Markt fließen könnte. Allein das 4 Billionen US-Dollar schwere Vermögensverwaltungsnetzwerk von Morgan Stanley könnte Zuflüsse in Höhe von bis zu 160 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs unterstützen. Phong Le, Präsident und CEO von Strategy Inc. (Nasdaq: MSTR), wies auf diesen Wandel hin und erklärte: „Ein riesiger Bitcoin-Boom steht bevor.“ Er fügte hinzu, dass ein solches Volumen das Volumen des Bitcoin-ETF von Blackrock potenziell verdreifachen könnte, was die zunehmende Beteiligung institutioneller Anleger unterstreicht.




