Führende Mitglieder des Finanzausschusses des US-Repräsentantenhauses, Vorsitzender Patrick McHenry, Ausschussvorsitzender French Hill und Abgeordneter Mike Flood, haben eine Verlängerung der öffentlichen Kommentierungsfrist für den vorgeschlagenen Regelungsentwurf des CFPB zu digitalen Zahlungsanwendungen für Verbraucher angefordert. Dieses Anliegen konzentriert sich auf die Bedenken des Ausschusses hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen der Regel auf die digitale Vermögenswertindustrie und seiner Forderung nach einer umfassenderen Überprüfung durch die Stakeholder.
Mitglieder des Ausschusses für Finanzdienstleistungen fordern mehr Zeit für die Debatte über neuen Vorschlag für digitale Zahlungen
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US-Gesetzgeber fordern Herausforderung der CFPB über Regelung zu digitalen Vermögenswerten, suchen verlängerte Diskussion
Führende Mitglieder des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten und seines Unterausschusses für digitale Vermögenswerte, Finanztechnologie und Integration haben eine Verlängerung der öffentlichen Kommentierungsfrist für einen vorgeschlagenen Regelungsentwurf des Verbraucherschutzfinanzbüros (CFPB) beantragt. Die Regelung, die darauf abzielt, die regulatorische Landschaft für digitale Zahlungsanwendungen für Verbraucher neu zu definieren, hat Aufmerksamkeit erregt wegen ihrer potenziellen Auswirkungen auf den Sektor digitaler Vermögenswerte.
#NEW: Vorsitzender @PatrickMcHenry, Ausschussvorsitzender @RepFrenchHill, und @USRepMikeFlood haben einen Brief an @CFPB Direktor Rohit Chopra gesandt und fordern seine Behörde auf, die vorgeschlagene Regelung für digitale Zahlungsanwendungen ihrer größeren Teilnehmer zu überdenken.
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— Financial Services GOP (@FinancialCmte) 30. Januar 2024
In einem Brief vom 30. Januar an CFPB-Direktor Rohit Chopra äußerten Ausschussvorsitzender Patrick McHenry, zusammen mit Ausschussvorsitzendem French Hill und Abgeordnetem Mike Flood, Bedenken gegenüber der vorgeschlagenen Regelung mit dem Titel “Defining Larger Participants of a Market for General-Use Digital Consumer Payment Applications.” Die Gesetzgeber argumentierten, dass die Regelung nicht ausreichend begründet sei, unklare Richtlinien für Drittanbieter bereitstelle und unbeabsichtigte Konsequenzen für das digitale Vermögenswertökosystem haben könnte.
Der Brief konzentrierte sich auf mehrere Schlüsselthemen. Erstens wurde die vorgeschlagene Regelung dafür kritisiert, den regulatorischen Einfluss der Behörde auf die Zahlungsindustrie ohne angemessene Rechtfertigung und ohne Analyse ihrer Auswirkungen auf Wettbewerb und Verbraucherwohl zu erweitern. Zweitens bleibt der Geltungsbereich der Regelung für Drittanbieterdienste unklar, was zu potenzieller Regulierungsunsicherheit führen könnte. Zuletzt wurde die vorgeschlagene Einbeziehung digitaler Vermögenswerte in den Anwendungsbereich von “Geldern” nach dem Dodd-Frank Act als Schritt gesehen, der die digitale Vermögenswertindustrie durch die Einführung von Regulierungsunsicherheit für Transaktionen digitaler Vermögenswerte destabilisieren könnte.
Angesichts dieser Bedenken drängten die Vertreter das CFPB, die Kommentierungsfrist um zusätzliche 60 Tage wieder zu öffnen. Diese Verlängerung, so argumentierten sie, würde es ermöglichen, umfassenderes Feedback von einer breiteren Palette von Stakeholdern zu erhalten, bevor weitere Maßnahmen zur Regelung ergriffen werden.
Das Schreiben wies auch auf die Bedeutung von Peer-to-Peer-Transaktionen im Ökosystem digitaler Vermögenswerte hin, insbesondere über “selbst gehostete Wallets”. Die Gesetzgeber warnten davor, dass die breite Definition der vorgeschlagenen Regelung regulatorische Risiken für Anbieter digitaler Vermögenswert-Wallets einführen könnte, insbesondere für jene, die keine laufenden Beziehungen zu Verbrauchern pflegen.
Wenn die vorgeschlagene Regelung des CFPB in Kraft tritt, wie könnte sie die Kryptoindustrie beeinflussen? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten mit.




