Laut 13F-Berichten bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hält Millennium Management, ein sehr erfolgreicher Hedgefonds, fast 2 Milliarden Dollar in Anteilen von Spot-Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs). Diese Woche wurde weiterhin enthüllt, dass auch Morgan Stanley, ein riesiges multinationales Investment- und Finanzdienstleistungsunternehmen, Expositionen gegenüber Spot-Bitcoin-ETFs hat.
Millennium Management und Morgan Stanley melden bedeutende Spot Bitcoin ETF-Bestände
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Top-Hedgefonds und Finanzriese investieren in Spot-Bitcoin-ETFs
Millennium Management, gegründet 1989 von Israel “Izzy” Englander, hält 1,94 Milliarden Dollar in Anteilen von Spot-Bitcoin-ETFs, wie in seinem neuesten 13F-Bericht angegeben. Stand März 2024 verwaltet das Unternehmen Vermögenswerte (AUM) im Wert von 64 Milliarden Dollar.
Die von Millennium gehaltenen Spot-Bitcoin-ETF-Anteile stammen aus Krypto-Fonds, einschließlich FBTC, IBIT, ARKB, BITB und GBTC. Fast eine Milliarde von Millenniums Spot-Bitcoin-ETF-Beständen sind in Blackrocks IBIT.

Seit seiner Gründung im Jahr 1989 hat Millennium eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz bewahrt und liefert Investoren über mehr als drei Jahrzehnte hinweg durchschnittliche jährliche Renditen von ungefähr 14%. Millennium ist einer der größten Hedgefonds der Welt gemessen an den AUM.
Zusätzlich gibt ein weiterer 13F-Bericht an die SEC an, dass auch Morgan Stanley Spot-Bitcoin-ETFs hält. Morgan Stanley, ein bekanntes Finanzdienstleistungsunternehmen aus New York, wurde 1935 von Henry Sturgis Morgan gegründet. Der SEC-Bericht zeigt, dass Morgan Stanley etwa 270 Millionen Dollar in Anteilen von Spot-Bitcoin-ETFs hält, spezifisch von Grayscales Bitcoin Trust (GBTC).
Mitglieder der Krypto-Gemeinschaft begrüßten die Nachrichten über das Engagement dieser bedeutenden Finanzriesen im Bitcoin-Bereich durch ETFs. Morgan Stanley und Millennium schließen sich bekannten Unternehmen wie Susquehanna, Wells Fargo, JPMorgan, PNC Bank und Truist Financial im Besitz von Spot-Bitcoin-ETF-Anteilen an.
Kürzlich wurde offengelegt, dass die Edmond de Rothschild Holding S.A., die mit dem französischen Zweig der bekannten Rothschild-Bankenfamilie verbunden ist, ebenfalls Spot-Bitcoin-ETFs besitzt, gemäß ihrer 13F-Erklärung bei der SEC. Alle institutionellen Investmentmanager mit über 100 Millionen Dollar an qualifizierenden Vermögenswerten unter Verwaltung müssen der US-Wertpapierbehörde solche Beteiligungen melden.
Was denken Sie über die Offenlegung von Morgan Stanley und Millennium bezüglich der Exposition gegenüber Spot-Bitcoin-ETF-Anteilen? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten mit.




