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Mike McGlone — Hedgefonds treiben Gold aufgrund globaler Marktunsicherheiten in Richtung 3.000 US-Dollar

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In einem kürzlichen Interview betonte Mike McGlone, Senior Commodity Strategist bei Bloomberg Intelligence, die bedeutende Rolle von Hedgefonds beim anhaltenden Preisanstieg von Gold. McGlone teilte seine Einblicke in die Auswirkungen makroökonomischer Faktoren, einschließlich der wirtschaftlichen Verlangsamung Chinas und der Geldpolitik der Federal Reserve, auf den Rohstoffmarkt.

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Mike McGlone — Hedgefonds treiben Gold aufgrund globaler Marktunsicherheiten in Richtung 3.000 US-Dollar

Gold sieht $3.000-Marke angesichts von Wetten der Hedgefonds

Im Gespräch mit Jeremy Szafron, einem Moderator bei Kitco News, hervorhob Mike McGlone den erheblichen Einfluss, den Hedgefonds auf die Goldpreise haben. Er bemerkte ihre Long-Positionen in Futures als Hauptantrieb. Laut McGlone sind Hedgefonds zu etwa 40 % netto in Gold-Futures long, und nähern sich damit Niveaus, die 2011 zu sehen waren, als Gold nahe seinem Höchststand war.

Trotz möglicher kurzfristiger Rückschläge prognostiziert McGlone, dass Gold auf $3.000 pro Unze steigen könnte. Er führt diese Vorhersage auf eine Kombination aus geopolitischen Spannungen, insbesondere dem wachsenden “Kalten Krieg 2.0” zwischen den großen Weltmächten, und einer anhaltend inversen US-Zinskurve zurück, die er als Signal für einen wirtschaftlichen Abschwung sieht.

“Rohstoffe könnten Gegenwind durch einen Rückgang der Aktienmärkte bekommen, wenn die chinesischen Staatsanleihenrenditen ein Anhaltspunkt sind,” erklärte McGlone am Mittwoch über die Social-Media-Plattform X. “Bei etwa 180 Basispunkten unter dem 10-jährigen Schatzbrief am 23. September – die am stärksten invertierte seit 2006-07 – wurde die Diskrepanz zwischen Renditen im größten Rohstoffimporteur und den USA zuletzt vor der Großen Rezession erreicht.”

In der Diskussion über den breiteren Rohstoffmarkt während seines Interviews mit Szafron verwies McGlone auf die wirtschaftliche Verlangsamung Chinas als Hauptfaktor für die jüngsten Schwierigkeiten des Ölmarktes. Er erklärte, dass die schwache Nachfrage aus China zusammen mit steigenden Reserven in den USA und Kanada die Rohölpreise gesenkt habe.

McGlone prognostiziert, dass Rohöl trotz anhaltender geopolitischer Risiken auf $40 pro Barrel fallen könnte, und beruft sich dabei auf historische Muster bei Rohstoffpreisen. Er bleibt zuversichtlich, dass die Ölpreise weiterhin unter Druck bleiben werden, insbesondere wenn der US-Aktienmarkt eine Korrektur erfährt, die McGlone für immer wahrscheinlicher hält.

Was halten Sie von McGlones jüngstem Interview? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten.