Michael Saylor sagte zu Dave Portnoy, dass Bitcoin Aktien nur kurzfristig imitiert, weil Händler zuerst die liquidesten Vermögenswerte abstoßen — was seine wahre langfristige Unabhängigkeit verschleiert.
Michael Saylor erklärt, warum Bitcoin wie ein Risiko-Asset agiert—aber nur vorübergehend

Michael Saylor erklärt das kurzfristige Risikoverhalten von Bitcoin — und warum es missverstanden wird
Michael Saylor, Mitbegründer und Executive Chairman von Strategy, auch bekannt als Microstrategy (Nasdaq: MSTR), äußerte sich am 4. April zum Marktverhalten von Bitcoin und sprach dabei dessen Einstufung als Risikowertpapier während einer Diskussion auf der Social-Media-Plattform X an. Er erklärte:
Bitcoin handelt kurzfristig wie ein Risikovermögen, weil es das liquideste, verkaufbarste, 24/7 zugängliche Vermögen der Welt ist. In Panikzeiten verkaufen Händler das, was sie können, nicht das, was sie wollen. Das bedeutet nicht, dass es langfristig korreliert ist — es bedeutet nur, dass es immer verfügbar ist.
Der Kommentar war Teil eines öffentlichen Gesprächs auf X, das vom Gründer von Barstool Sports, Dave Portnoy, initiiert wurde, der eine Frage zur Beziehung von BTC zu traditionellen Märkten stellte.
Portnoy fragte: „Ich habe eine dumme Bitcoin/Krypto-Frage. Wenn der Punkt von Bitcoin ist, unabhängig vom US-Dollar und nicht reguliert zu sein, warum handelt es dann heutzutage im Grunde genauso wie der US-Aktienmarkt? Markt hoch, Bitcoin hoch. Markt runter, Bitcoin runter.“ Saylor fügte einen weiteren Beitrag hinzu: „Bitcoin ist am volatilsten, weil es am nützlichsten ist.“
Die Frage, ob Bitcoin „risk-on“ oder „risk-off“ ist, bleibt unter Analysten und Investoren eine aktive Diskussion. In den letzten Jahren hat BTC starke Korrelationen mit großen Aktienindizes, insbesondere Technologiewerten, gezeigt, was seine Wahrnehmung als riskantes Anlagegut verstärkte. Einige Analysten argumentieren jedoch, dass die langfristigen Grundlagen der Kryptowährung — einschließlich eines festen Angebots und einer dezentralen Natur — ihr Verhalten langfristig eher wie ein risikoarmes Anlagegut ermöglichen könnten.
Zum Beispiel hat der Leiter des digitalen Vermögens bei Blackrock Inc., Robert Mitchnick, Bitcoin als „risikoarmes“ Anlagegut beschrieben. Er hat zuvor erklärt:
Wir denken, dass es eine Art von Missverständnis gegeben hat, das offen gesagt von vielen Krypto-Forschungen und anderen Publikationen befördert wurde, die Bitcoin als risikoreiches Gut charakterisieren.
Saylor hat Bitcoin konsequent als überlegene Wertanlage im Vergleich zu Fiat-Währungen gefördert und eine langfristige Bewertung von 13 Millionen USD pro BTC projiziert. Sein Unternehmen, Strategy, hat erhebliche Akquisitionen getätigt und hält derzeit 528.185 BTC, die größte Menge, die von einem börsennotierten Unternehmen gehalten wird.




