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Meta schließt sich Microsoft und Amazon an und lehnt Bitcoin-Treasury trotz Druck der Investoren ab

Meta lehnte entschieden den kühnen Vorstoß eines Aktionärs ab, Bitcoin als Schatzvermögensbestandteil zu übernehmen, was auf starken Widerstand gegen die Krypto-Integration trotz zunehmendem institutionellen Interesse und steigendem Bitcoin-Momentum hinweist.

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Meta schließt sich Microsoft und Amazon an und lehnt Bitcoin-Treasury trotz Druck der Investoren ab

Meta lehnt Bitcoin-Schatzvorschlag aufgrund starker Aktionärsopposition ab

Meta Platforms Inc. lehnte auf seiner Jahreshauptversammlung am 28. Mai eine von Aktionären unterstützte Initiative zur Aufnahme von Bitcoin in den Unternehmensschatz ab. Die Aktionäre stimmten über vierzehn Vorschläge ab, die alle in einer früheren Anmeldung bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) vom 17. April detailliert beschrieben wurden. Die Beteiligung war erheblich, mit 92,61% der gesamten Stimmkraft der Klasse A und Klasse B Aktien vertreten, was ein Quorum für die Verfahren sicherstellte.

Der Bitcoin-bezogene Vorschlag zog bemerkenswerte Aufmerksamkeit auf sich, da er ähnliche Bemühungen widerspiegelte, die bei anderen großen Tech-Unternehmen präsentiert wurden. Trotz des wachsenden Diskurses über Kryptowährungen in der Unternehmensfinanzierung lehnten die Meta-Aktionäre die Idee entschieden ab. Weniger als 0,1% stimmten dafür, mit 95% gegen den Vorschlag und etwa 8,9 Millionen Enthaltungen. Matthew Sigel, Leiter der digitalen Anlageforschung bei Vaneck, kommentierte Metas Abstimmung auf der Social-Media-Plattform X:

Meta schließt sich Microsoft und Amazon bei der Ablehnung von Bitcoin auf der Bilanz an.

Meta schließt sich Microsoft und Amazon an, Bitcoin-Schatztresor trotz Anlegerdrängen abzulehnen
Metas SEC-Anmeldung. Quelle: SEC.

Eine zunehmende Anzahl von Unternehmen nimmt Bitcoin als Teil ihrer Finanzstrategie an, fügt die Kryptowährung ihren Bilanzen als Absicherung gegen Inflation und als Wertspeicher hinzu—ein Ansatz, der besonders von Michael Saylor und seinem Unternehmen Strategy (Nasdaq: MSTR) gefördert wird. Dieser Trend unterstreicht das wachsende institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten, insbesondere angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten und Bedenken hinsichtlich Fiat-Währungen.

Große Akteure wie Microsoft und Amazon haben sich jedoch kürzlich entschieden, diesem Trend nicht zu folgen. Beide Unternehmen haben Aktionärsvorschläge erhalten, einen Teil ihrer Reserven in Bitcoin zu investieren, lehnten diese Idee jedoch entschieden ab und verwiesen auf die Volatilität der Kryptowährung und die Notwendigkeit von Stabilität in ihren Finanzoperationen. Obwohl die Meta-Aktionäre sich entschlossen, mit einer solchen Maßnahme nicht fortzufahren, könnten laufende Entwicklungen in der Regulierung digitaler Vermögenswerte und der Marktinfrastruktur die Tür für ähnliche Vorschläge in der Zukunft offen halten, während sich institutionelle Einstellungen entwickeln.

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