Die auf Solana basierende Meme-Coin-Launchpad Pump.fun bereitet Änderungen an ihrem Creator-Fee-System vor, nachdem sie zu dem Schluss gekommen ist, dass ihre derzeitige Struktur die langfristige Marktentwicklung der Plattform nicht unterstützt.
Meme Coin Launchpad Pump.fun bewegt sich, um die Anreize für Ersteller und Händler neu auszubalancieren

Pump.fun überdenkt Creator-Gebühren, da Handelsaktivitäten in den Vordergrund rücken
Im Wesentlichen ist Pump.fun eine Token-Launch-Plattform auf der Solana Blockchain, die es Benutzern ermöglicht, Meme-Coins mithilfe eines automatisierten Bonding-Curve-Modells zu erstellen und zu handeln, wodurch technische Hürden für neue Teilnehmer gesenkt werden, während eine schnelle Token-Bereitstellung ermöglicht wird. Das Projekt hat auch einen Token namens PUMP, eine Münze, die als zentrales „Plattform“-Asset des Ökosystems positioniert ist.
In einer auf X veröffentlichten Erklärung, die die interne Überprüfung der Plattform umreißt, sagte Mitbegründer Alon Cohen, dass das Dynamic Fees V1-Modell, das letztes Jahr eingeführt wurde, darauf ausgelegt war, ernsthafte Entwickler zu motivieren und die Ergebnisse für qualitativ hochwertige Token-Projekte zu verbessern.
Cohen sagte, dass der Start ursprünglich eine Welle neuer Schöpfer anzog, darunter Nutzer mit wenig vorheriger Krypto-Erfahrung, und half, einen kurzfristigen Anstieg der On-Chain-Aktivität zu fördern, die mit Live-Streaming und Token-Starts auf Pump.fun verbunden ist.
Trotz dieses frühen Erfolges kam das Team zu dem Schluss, dass das Modell das Verhalten unter den durchschnittlichen Meme-Coin-Bereitstellern nicht veränderte. Laut Cohen erwiesen sich Creator-Gebühren als effektiv für Projektstil-Tokens mit organisierten Teams, taten aber wenig, um die Ergebnisse für den breiteren Meme-Coin-Markt zu verbessern.

Die Überprüfung ergab auch, dass Creator-Gebühren die Erstellung von Low-Risk-Token gegenüber risikoreicherem Handelsaktivitäten förderten, eine Dynamik, die Cohen als problematisch beschrieb, da Händler Liquidität, Volumen und Preiserkennung bieten, die die Marktaktivität der Plattform untermauern.
Cohen fügte hinzu, dass Creator-Gebühren für viele Narrative keinen praktischen Nutzen hatten und begrenzte Benutzererfahrungstools für die Ausrichtung von Gebühren auf das Wachstum der Gemeinschaft, Partnerschaften oder Erzählungsanpassungen zitierten, ohne sich auf vertrauensbasierte Vereinbarungen verlassen zu müssen.
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Zusammenfassend sagte Cohen, dass Creator-Gebühren für bestimmte Projekt-Tokens nützlich bleiben, jedoch für viele Meme-Coins unnötig sind und ein unausgewogenes Umfeld schaffen, das Starts gegenüber Handelsaktivitäten begünstigt.
Obwohl spezifische Änderungen nicht bekanntgegeben wurden, sagte Cohen, dass Pump.fun einen marktgestützten Ansatz verfolgen wird, der es den Händlern ermöglicht, zu bestimmen, ob ein Token-Narrativ Creator-Gebühren rechtfertigt und wie diese Gebühren angewendet werden sollten.
Cohen betonte auch, dass kein Mitglied des Pump.fun- oder Terminal-Teams unter keinen Umständen Creator-Gebühren akzeptieren wird und erklärte, dass die Funktion ausschließlich für Benutzer-Communities vorgesehen ist, da die Plattform in ihre nächste Phase im Jahr 2026 übergeht.
FAQ 💊
- Was ist Pump.fun?
Pump.fun ist eine auf Solana basierende Plattform, die es Benutzern ermöglicht, Meme-Coins über ein automatisiertes Bonding-Curve-System zu starten und zu handeln. - Warum ändert Pump.fun die Creator-Gebühren?
Die Plattform kam zu dem Schluss, dass die aktuellen Gebühren die Token-Erstellung anstelle des Handels begünstigten, was die Marktdynamik schwächte. - Wer profitiert am meisten von den Creator-Gebühren?
Laut Pump.fun profitieren strukturierte Projekt-Tokens mit aktiven Teams mehr als typische Meme-Coin-Starts. - Wann werden die Änderungen bekannt gegeben?
Pump.fun sagte, dass weitere Details in kommenden Mitteilungen bekanntgegeben werden, da die Entwicklung fortschreitet.




