Bitcoin steht vor kurzfristiger Unsicherheit nach Trumps Ankündigung von Zöllen und einem Mangel an Einzelhandelsnachkäufen; dennoch bleibt die institutionelle Nachfrage stark, getrieben durch das Wachstum von Bitcoin-Spot-ETFs und den Futures-Markt.
Matrixport: Bitcoin Steht Vor Marktkorrektur Aufgrund Der Trump-Tarif-Saga und Liquiditätsbedenken
Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

Bitcoins Preisentwicklung nach der Halbierung könnte sich weiterentwickeln
Der Markt reagierte unerwartet auf die Trump-Zölle, trotz weit verbreiteter Erwartung. Laut dem neuesten Marktausblick von Matrixport lag der Fokus der Investoren auf Deepseek, sodass die Ankündigung der neuen Zölle den Markt überraschte. Zudem hat der Mangel an Einzelhandelsbeteiligung beim Kauf des Dips zur kurzfristigen Unsicherheit beigetragen.
Historisch folgte die Kursentwicklung von bitcoin einem vierjährigen Zyklus mit drei positiven Jahren, gefolgt von einem Jahr mit scharfer Korrektur. Dies könnte sich jedoch durch die Genehmigung von bitcoin-ETFs ändern, die die Marktdynamik verändert haben. Dies führte dazu, dass institutionelle Investoren nun Bitcoin länger halten und die Volatilität verringern. Die Futures-Märkte spiegeln ebenfalls die steigende Nachfrage wider, mit einem fast dreifach erhöhten offenen Interesse im Vergleich zum Bullenmarkt 2020/2021.
Auf Seiten der Bitcoin-Miner haben sich die meisten Miner auf eine Treasury-Strategie verlagert und fast 100.000 BTC akkumuliert, anstatt sie nach der Halbierung zu verkaufen.
Mit sinkenden Gewinnmitnahme-Schwellen und stärkerer institutioneller Nachfrage könnte sich der Bitcoin-Zyklus über 2025 hinaus erstrecken und frühere Muster widerlegen. Dies deutet auf eine neue Ära des Marktverhaltens hin, in der sich Bitcoin möglicherweise von traditionellen Liquiditätstrends abkoppelt.
Der 21-Wochen-Durchschnitt bleibt ein wichtiger Indikator für den Bullenmarkt von bitcoin. Wenn Bitcoin über diesem Niveau bleibt, bleibt der Aufwärtsdrang intakt. Ein Bruch darunter könnte jedoch auf die Notwendigkeit von Risikomanagementstrategien hinweisen.




