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Massive 700-Million-Euro-Krypto-Operation wird mit internationalen Razzien aufgedeckt

Europäische Behörden stoppten eine umfangreiche Krypto-Betrugsmaschinerie, die für Hunderte von Millionen an illegalen Flüssen verantwortlich war und einen schweren Schlag gegen kriminelle Netzwerke markiert, die digitale Vermögenswerte ausnutzen und aufzeigt, wie tief koordinierte Betrügereien den Kontinent infiltriert haben.

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Massive 700-Million-Euro-Krypto-Operation wird mit internationalen Razzien aufgedeckt

EUR 700M Krypto-Spirale bricht in Europa mit Razzien, die die nächste Phase auslösen

Europol gab am 4. Dezember bekannt, dass Behörden in ganz Europa die abschließende Phase eines mehrjährigen Vorgehens gegen ein umfangreiches Krypto-Betrugs- und Geldwäscheunternehmen abgeschlossen haben. Die Agentur erklärte: „Die endgültigen Maßnahmen in einer umfassenden internationalen Operation haben erfolgreich ein großangelegtes Netzwerk aus Krypto-Betrug und Geldwäsche, das über 700 Millionen Euro gewaschen hatte, zerschlagen.“

Laut Europol:

Das kriminelle Netzwerk betrieb zahlreiche gefälschte Kryptowährungs-Investitionsplattformen und verleitete Tausende von Opfern mit raffinierten Anzeigen, die hohe Renditen versprachen.

„Die Opfer wurden dann wiederholt von kriminellen Callcentern kontaktiert, wo Anrufer Social Engineering nutzten, um die Opfer durch die Anzeige von aufgeblähten Renditen auf gefälschten Handelsplattformen weiter zu Zahlungen zu bewegen“, erklärte Europol im Detail.

Der Fall begann vor Jahren mit einer Untersuchung einer betrügerischen Plattform, weitete sich jedoch stetig aus, als die Ermittler ein umfassenderes Geflecht aus gefälschten Handelsportalen, Callcenter-Betrieben und grenzüberschreitenden Geldwäschekanälen aufdeckten. Behörden führten die erste koordinierte Phase am 27. Oktober durch, als sie auf Anfrage von französischen und belgischen Behörden Razzien in Zypern, Deutschland und Spanien durchführten. Diese Phase ergab neun Verhaftungen und die Beschlagnahmung von Vermögenswerten, einschließlich Bankguthaben, Krypto-Beständen, Bargeld, digitalen Geräten und Luxusgütern.

Mehr lesen: Schweiz und Deutschland gehen gegen Cryptomixer vor mit Beschlagnahmung von Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro

Eine zweite Phase am 25.-26. November konzentrierte sich auf die Affiliate-Marketing-Systeme, die Opfer durch manipulierte Online-Werbung und Deepfake-gesteuerte Werbeaktionen in den Betrug einspeisten. Europol erklärte im Detail:

Die Untersuchung deckte mehr als 700 Millionen Euro auf, die durch ein Labyrinth von Kryptowährungsbörsen gewaschen wurden, indem die digitale Anonymität ausgenutzt wurde, um illegale Flüsse zu verbergen.

„Nach diesen zwei koordinierten Aktionen und zahlreichen Festnahmen und Beschlagnahmungen werden die Ermittlungsbehörden weiterhin die Vermögenswerte des kriminellen Netzwerks in den Ländern, in denen es agiert, verfolgen“, stellte die Agentur fest.

Beteiligte Behörden umfassten Belgiens Föderale Justizpolizei Limburg; Bulgariens Cybercrime Directorate innerhalb der Generaldirektion zur Bekämpfung organisierter Kriminalität; Polizei von Zypern; Frankreichs Gendarmerie Nationale; Deutschlands Bayerische Zentralstelle für die Bekämpfung von Cybercrime, Polizeipräsidium Chemnitz, Polizeipräsidium Görlitz, Kriminalpolizei Würzburg und Polizeipräsidium Düsseldorf; Israels Nationale Cybercrime-Einheit und Nachrichtendienst; Polizei von Malta; und Spaniens Policía Nacional und Mossos d’Esquadra.

FAQ

  • Was hat Europol in dieser Operation zerschlagen?
    Ein großangelegtes Netzwerk aus Krypto-Betrug und Geldwäsche, das für über 700 Millionen Euro an illegalen Flüssen verantwortlich ist.
  • Wie zielten die kriminellen Plattformen auf Opfer ab?
    Sie nutzten gefälschte Krypto-Investitionsseiten, aggressive Callcenter-Taktiken und manipulierte Online-Anzeigen, um Opfer zu wiederholten Zahlungen zu drängen.
  • Welche Länder nahmen an den Razzien teil?
    Behörden aus Belgien, Bulgarien, Zypern, Frankreich, Deutschland, Israel, Malta und Spanien koordinierten Maßnahmen über mehrere Phasen hinweg.
  • Was werden die Ermittler als nächstes tun?
    Sie werden weiterhin die Vermögenswerte der Organisation über Gerichtsbarkeiten hinweg verfolgen, um Gelder wiederzuerlangen und Strafverfolgungen zu unterstützen.
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