Präsident Javier Milei hat erneut die Möglichkeit der Dollarisierung Argentiniens ins Gespräch gebracht — ein zentraler Punkt seiner politischen Kampagne. Milei, der die Dollarisierung als Lösung gegen die Inflation anpreist, sagte, dass sie nur umgesetzt werden könne, wenn das argentinische Volk dafür stimmt.
Märkte in Panik: Argentiniens Milei erwägt Dollarisierung, während der Peso vernichtet wird

Präsident Javier Milei zieht Dollarisierung in Betracht, während der argentinische Peso fällt
Nachdem Argentinien scheinbar den Dollar kontrolliert hatte, steht es nun vor einem Vernichtungsszenario, da die Wirtschaft nach der Niederlage von Mileis Partei bei den Wahlen in Buenos Aires negativ reagiert hat. Milei erwägt nun erneut einen Dollarisierungsprozess, nachdem er ihn während seiner politischen Kampagne als Lösung gegen Inflation und Abwertung angepriesen hatte.
Während Milei die von früheren Regierungen auferlegten Währungskontrollen aufgehoben hat, wird das neue bandbasierte Flotationssystem getestet, da der Dollarkurs über die obere Bandbreite hinausgeschossen ist. Infolgedessen hat die Zentralbank seit Mittwoch über 1 Milliarde Dollar verbrannt, um den Wert des Pesos zu verteidigen.
Trotzdem hat dies den landesweiten Ausverkauf nicht gestoppt, und Milei hat die Dollarisierung angesprochen, um das nationale Finanzsystem zu stärken. Er sagte, die Dollarisierung müsse dem argentinischen Volk vorgelegt werden, das den Prozess durch eine Abstimmung genehmigen müsste.
Milei schätzte, dass die Umstellung des nationalen Systems auf den Dollar fast vier Jahre dauern würde. Lokale Banken müssten ihre Portfolios in US-Dollar umwandeln und dollarkonforme Transaktionssysteme implementieren.
Milei führte die aktuelle Krise auf eine von seinen politischen Gegnern nach ihrem Sieg in Buenos Aires organisierte Sabotage zurück. Er erklärte:
Man kann nicht ignorieren, was die anderen Agenten tun. Wir erwarteten ein feindliches Szenario, und diese Leute haben kein Problem damit, alles zu zerstören.
Trotzdem bleibt er nicht untätig. Der argentinische Führer reist in die USA, um sich mit seinem amerikanischen Amtskollegen zu treffen, und lokale Berichte geben an, dass er über ein Darlehen in Form eines Währungsswaps von bis zu 30 Milliarden Dollar verhandeln wird.
Die Auszahlung, falls genehmigt, würde Argentinien helfen, bevorstehende Schuldenzahlungen von fast 8 Milliarden Dollar zu bewältigen und der Zentralbank neues Pulver geben, um weiterhin auf dem aktuellen Devisenmarkt zu intervenieren.




