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Langwierige Lizenzierung behindert kenianische Fintech-Startups

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Fintech-Startups stehen vor erheblichen Herausforderungen bei der Expansion nach Kenia, hauptsächlich aufgrund des langwierigen und komplexen Prozesses zur Erlangung einer Betriebslizenz. Das Erlangen einer Lizenz als Zahlungsdienstleister (PSP) kann bis zu zwei Jahre dauern, sodass Startups auf Umgehungslösungen wie Partnerschaften mit etablierten Playern wie Telekommunikationsunternehmen und Banken angewiesen sind. Hohe Markteintrittsbarrieren und sich ändernde Vorschriften haben den Fortschritt behindert und es traditionellen Akteuren ermöglicht, ihre Dominanz zu behaupten. Eine mögliche Lösung für dieses Problem ist das sogenannte “Lizenztourismus”, ein regulatorischer Mechanismus, der es Fintechs erlauben würde, in mehreren Ländern innerhalb einer Region zu operieren, ohne separate Lizenzen für jedes Land zu benötigen. Obwohl noch kein afrikanisches Land diesen Ansatz übernommen hat, könnte seine Implementierung grenzüberschreitende Operationen vereinfachen und den Verbrauchern niedrigere Preise, bessere Produkte und mehr Auswahlmöglichkeiten bieten.

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Langwierige Lizenzierung behindert kenianische Fintech-Startups