Ein südkoreanisches Gericht hat drei Personen, die an dem V Global Kryptowährungsbetrug beteiligt waren, zu Bewährungsstrafen verurteilt.
Koreanisches Gericht verurteilt Komplizen im V Global Krypto-Betrug zu Bewährungsstrafen

Bewährungsstrafen für Komplizen im V Global Betrug
Ein südkoreanisches Gericht hat drei Personen, die mit der gefälschten Kryptowährungsbörse V Global in Verbindung stehen – denen vorgeworfen wird, etwa 50.000 Opfer um 1,44 Milliarden Dollar betrogen zu haben – zu Bewährungsstrafen verurteilt. Das Gericht ordnete zudem an, dass die Angeklagten, die nur als Frau A, Frau B und Frau C identifiziert wurden, Geldstrafen in Höhe von 475.200 $, 306.720 $ und 186.480 $ zahlen müssen.
Laut einem Bericht stellten Ermittler fest, dass die Angeklagten hochrangige Komplizen im V Global Coin Investment Betrug waren. Sie waren an einem Multi-Level-Marketing-Schema beteiligt, das etwa 50.000 Menschen zwischen Juli 2020 und April 2021 betrog. Jeder Angeklagte profitierte persönlich und verdiente zwischen 504.000 $ und 1,08 Millionen $.
Das Gericht betonte die Schwere des Verbrechens und sagte: „Sie verursachten astronomischen Schaden, indem sie das gesellschaftliche Interesse an virtuellen Vermögenswerten ausnutzten. Über 50.000 Opfer leben noch immer in wirtschaftlichem und psychischem Schmerz, und der soziale Schaden ist so groß, dass eine strenge Bestrafung erforderlich ist.“
V Global lockte angeblich Opfer mit Versprechungen außergewöhnlich hoher Renditen an – konkret einer 300%igen Rendite auf Investitionen in das selbst ausgegebene Token V Cash. Das Schema verlangte von neuen Mitgliedern eine Mindesteinlage von etwa 4.860 $ und bot Provisionen von rund 1.200 $ für die Anwerbung zusätzlicher Investoren.
Um ahnungslose Investoren zu überzeugen, erstellten die Drahtzieher angeblich eine ausgeklügelte, realistisch aussehende Handelsplattform, die legale Börsen nachahmte. V Global beschäftigte auch Personen in hochrangigen Positionen, die für die Rekrutierung neuer Mitglieder verantwortlich waren.
Das Schema begann sich aufzulösen, als Investoren ihre Gelder nicht abheben konnten. Der CEO wurde 2023 zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Andere Führungskräfte und Komplizen sahen sich ebenfalls rechtlichen Konsequenzen gegenüber, wobei die Strafen je nach Grad ihrer Beteiligung variierten.




