Ab dem 23. April 2025 bleiben die Beziehungen zwischen China und den USA angespannt, dominiert von einem sich verschärfenden Handelskrieg und tiefem diplomatischem Zwist. Doch in dieser Woche erklärte US-Präsident Trump vor Reportern, dass die Zölle auf China „erheblich“ gesenkt würden, was zu einem bemerkenswerten Aufschwung auf den Aktien- und Kryptomärkten führte.
Könnten die Lockerung von Zöllen einen dauerhaften Tau zwischen Washington und Peking auslösen?

Präsident Trump will ‘nett spielen’; Finanzminister Bessent sieht eine ‘Deeskalation mit China’
Derzeit befinden sich alle vier wichtigen Aktienindizes im positiven Bereich, und der Kryptosektor ist in den letzten 24 Stunden um 3% gestiegen. Der Aufschwung folgt auf Trumps Andeutung, dass er in den bevorstehenden Handelsgesprächen mit Peking „sehr nett“ sein würde. Er fügte hinzu: „Es wird erheblich gesenkt werden, aber es wird nicht null sein.“
Washington hat Zölle auf chinesische Importe von bis zu 145% verhängt, um Handelsungleichgewichte auszugleichen und das zu adressieren, was die Regierung als unfaire Praktiken betrachtet. Peking antwortete mit Abgaben von bis zu 125% auf amerikanische Exporte und weitete die Konfrontation aus. Prognosen zufolge könnte Trump diese Abgaben halbieren. US-Finanzminister Scott Bessent sagte gestern den Teilnehmern, dass er eine „Deeskalation mit China“ erwarte.
Berichte deuten darauf hin, dass Bessents Äußerungen während eines geschlossenen Investor-Gipfels gemacht wurden, der von JPMorgan einberufen wurde. Neben Aktien und Krypto haben auch US-Staatsanleihen moderate Gewinne verzeichnet. Die 30-Jahres-Staatsanleihen-Futures handeln nahe bei 115,03, etwa 1,27% höher als der Schlusskurs zuvor, was ein verbessertes Investorenvertrauen widerspiegelt. Die Rendite der 10-jährigen Note sank auf etwa 4,33%, nachdem Trump die Presse beruhigte, dass er einen „netten“ Dialog mit China plane.
In der Zwischenzeit wechselte eine Unze .999 feines Gold für 3.289 USD den Besitzer und sank am Mittwoch um 2,7%. Trump bekräftigte auch, dass die USA „ein faires Handelsabkommen mit China“ haben werden. Investoren scheinen an einem Scheideweg zu stehen und balancieren Optimismus über mögliche Zollentlastungen gegen andauernden Skeptizismus bezüglich der politischen Umsetzung. Während Kapitalströme auf den sich ändernden Rhetorik reagieren, werden Marktteilnehmer jeden Verhandlungsimpuls genau beobachten, um Zeichen eines echten Kompromisses zu erkennen.




