Vor der Ankündigung der Federal Reserve am Mittwoch nahm der US-Präsident Donald Trump einen Seitenhieb auf den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell, indem er scherzte, dass er ihn mit jedem möglichen Namen belegt habe, um ihn zu überzeugen, den Leitzins zu senken.
Keine Zinssenkung, kein Filter: Trump kritisiert Fed-Chef mit Spitznamen und Sticheleien

Powell ignoriert Namensnennung, da erwartet wird, dass die Fed die Zinsen bei 99,9 % hält
Das U.S. Federal Open Market Committee (FOMC) trifft sich heute, aber wetten Sie nicht auf eine Zinssenkung, da die Chancen auf Messers Schneide stehen. Die CME-Futures-Märkte sowie das nahezu unfehlbare Fedwatch-Tool beziffern die Wahrscheinlichkeit, dass der Zinssatz genau dort bleibt, wo er ist, auf hohe 99,9 %.

Im Vorfeld des FOMC-Treffens griff der US-Präsident Donald Trump erneut den Vorsitzenden Jerome Powell an. Seit seiner Wiederwahl im November hat Trump wiederholt Angriffe auf Powell gestartet. Gegenüber Reportern von Fox News sagte Trump folgendes:
Wir haben einen Mann, der sich weigert, den Fed-Leitzins zu senken—er weigert sich einfach. Er ist keine kluge Person. Ich glaube nicht einmal, dass er so politisch ist. Ich glaube, er hasst mich, aber das ist in Ordnung, wissen Sie, er sollte. Er sollte … Ich nenne ihn bei jedem Namen im Buch, um ihn zu bewegen, etwas zu tun.
Trump hat bei den Beleidigungen nicht zurückgehalten und kürzlich den Fed-Vorsitzenden als „Schwachkopf“ bezeichnet und oft mit dem Spitznamen „Zu Spät“ versehen. „Ich war so nett zu ihm, Jungs“, sagte Trump der Gruppe von Arbeitern, die bei dem Interview mit Fox hinter ihm standen. „Lass uns zu Abend essen, ‘Zu Spät,’“ bemerkte Trump. „Komm schon, ‘Zu Spät’, lass uns zu Abend essen. Ich mache es auf jede erdenkliche Weise. Ich bin unfreundlich, ich bin nett. Nichts funktioniert. Er ist einfach eine dumme Person“, fügte der Präsident hinzu.
Trumps jüngste Welle von Beleidigungen könnte mehr als nur Frustration widerspiegeln—es könnte auf einen aufkommenden Machtkampf um wirtschaftlichen Einfluss hindeuten. Da die Fed ihren Kurs beibehält, deutet die eskalierende Rhetorik des Präsidenten darauf hin, dass er die Geldpolitik nicht nur als Hebel für Wachstum, sondern als politisches Schachbrett sieht. Ob Powell sich beugt oder nicht, die Auseinandersetzung im Jahr 2025 war persönlich—und sehr öffentlich.




