JPMorgan dämpft die Hoffnungen auf eine strategische US-Kryptoreserve und warnt, dass eine Genehmigung unwahrscheinlich ist und kleinere Token wie XRP, SOL und ADA vor großen Hürden stehen.
JPMorgan: US-Krypto-Reserve unwahrscheinlich—XRP, SOL, ADA könnten möglicherweise nicht ausgewählt werden
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JPMorgan bremst die US-Kryptoreserve—XRP, SOL, ADA stehen vor Unsicherheit
Der Bankriese JPMorgan dämpft die Erwartungen an eine strategische US-Kryptoreserve und warnt, dass die Chancen auf eine Genehmigung unter 50 % liegen und die Einbeziehung von Token wie XRP, Solana (SOL) und Cardano (ADA) besonders herausfordernd wäre. In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht verwies die globale Investmentbank auf die Genehmigung durch den Kongress als erhebliches Hindernis und hob Bedenken hinsichtlich des Risikos und der Volatilität bei kleineren Kryptowährungen jenseits von Bitcoin und Ethereum hervor.
Nikolaos Panigirtzoglou, Geschäftsführer der globalen Marktstrategie bei JPMorgan, wurde von The Block zitiert:
Wir glauben nicht, dass eine Genehmigung einer strategischen US-Kryptoreserve das wahrscheinlichste Szenario ist (vorausgesetzt, eine Genehmigung durch den Kongress wäre erforderlich). Daher liegt die Chance unserer Meinung nach unter 50 %.
Er meinte: „Und wenn eine strategische US-Kryptoreserve schließlich genehmigt wird, wäre es schwierig, kleinere Token außerhalb von Bitcoin und Ethereum einzubeziehen, da wir im Bericht argumentierten, dass die Einbeziehung solcher Token mehr Bedenken hinsichtlich des Risikos und der Volatilität aufwerfen würde.“
Der Bericht stellte fest, dass die Kryptomärkte zunächst anstiegen, nachdem Präsident Donald Trump die Einbeziehung von XRP, SOL und ADA—neben Bitcoin und Ethereum—in eine potenzielle US-Kryptoreserve vorgeschlagen hatte. Doch Skepsis machte sich schnell breit, als Analysten die Genehmigung durch den Kongress bezweifelten und die Machbarkeit der Hinzufügung kleinerer Token in Frage stellten. Der Bericht verwies auch auf frühere Misserfolge ähnlicher Bitcoin-Reservevorschläge in mehreren US-Bundesstaaten, wo Gesetzgeber Bedenken hinsichtlich des Risikos und der Volatilität äußerten. Darüber hinaus bleiben Zentralbanken weltweit gegenüber Krypto-Reserven zögerlich.
JPMorgans Skepsis kam nur wenige Tage, nachdem Präsident Trump am 2. März seinen Vorschlag für eine strategische US-Kryptoreserve angekündigt hatte, die BTC, ETH, XRP, SOL und ADA umfassen würde. Der KI- und Krypto-Beauftragte des Weißen Hauses, David Sacks, bestätigte, dass die Initiative im Einklang mit Trumps Exekutivverordnung steht und dessen übergeordnetem Ziel, die USA zum globalen Führer in der Kryptowährung zu machen. Er erklärte auch, dass weitere Diskussionen über den Vorschlag auf dem ersten Krypto-Gipfel des Weißen Hauses stattfinden werden, der für den 7. März angesetzt ist.




