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JPMorgan und Polymarket stimmen über die steigende Wahrscheinlichkeit einer Rezession im Jahr 2025 überein.

Nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit starken Einbrüchen an der Wall Street sind die Vorhersagen einer drohenden Rezession noch häufiger geworden – insbesondere seit dem Moment, als der US-Präsident Donald Trump am 2. April weitreichende Zölle auf globalen Märkten ankündigte.

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JPMorgan und Polymarket stimmen über die steigende Wahrscheinlichkeit einer Rezession im Jahr 2025 überein.

Trumps Handelspolitik Schürt Wirtschaftliche Ängste, Rezessionsvorhersagen Steigen

Basierend auf der Aktivität auf Polymarket, der blockchain-betriebenen Vorhersageplattform, sind die Erwartungen einer Rezession seit unserem letzten Update über die Wette gestiegen. Vor nur zwei Tagen, nachdem Trump die Tarife im Rahmen der „Liberation Day“ Initiative angekündigt hatte, lag die Wahrscheinlichkeit einer Rezession im Jahr 2025 bei 49 %. Zu diesem Zeitpunkt lag das Handelsvolumen in der Nähe von 1,1 Millionen US-Dollar; heute ist es auf 1,38 Millionen gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession ist ebenfalls gestiegen, jetzt liegt sie bei 57 %.

JPMorgan und Polymarket stimmen der steigenden Rezessionswahrscheinlichkeit 2025 zu
Polymarket-Rezessionswette am 5. April 2025.

Die auf Polymarket reflektierte Wahrscheinlichkeit stimmt nun eng mit der neuesten Prognose von JPMorgan Chase überein, da die Finanzinstitution formell ihre Schätzung für eine US-Rezession erhöht hat – und die Chancen angesichts der wirtschaftlichen Folgen der neu auferlegten Zölle von Trump auf 60 % setzt. Damit ist JPMorgan das erste große Wall-Street-Unternehmen, das eine direkte Rezessionsprognose für 2025 herausgibt und sich auf die kraftvolle Natur der Handelsmaßnahmen beruft.

Die Bank prognostiziert einen Rückgang der US-Wirtschaft um 0,3 % im Jahr 2025, wobei erwartet wird, dass das BIP im dritten Quartal um 1 % und im vierten Quartal um weitere 0,5 % sinkt. Die jüngste wirtschaftliche Katastrophe hat die Erwartungen für das bevorstehende Treffen der US-Notenbank am 7. Mai in Unsicherheit geworfen. Derzeit besteht eine 66,7% Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze stabil bleiben, während eine 33,3% Chance für eine mögliche Senkung um einen Viertelpunkt besteht. Polymarket zeigt nahezu identische Wahrscheinlichkeiten, jedoch mit subtilen Abweichungen in seinen Zahlen.