JPMorgan sieht Bitcoin 2025 Gold dominieren, da steigende ETF-Zuflüsse, Unternehmensadoption und staatliche Krypto-Reserven eine mächtige institutionelle Dynamik entfachen.
JPMorgan prognostiziert, dass Bitcoin Gold im Superzyklus 2025 übertreffen wird.
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JPMorgan entdeckt eine massive Rotation—Bitcoin gewinnt, Gold verliert
Die globale Investmentbank JPMorgan erwartet, dass Bitcoin Gold signifikant übertreffen wird bis Ende 2025, angetrieben von einer Welle kryptospezifischer Katalysatoren, die die Anlageflüsse neu gestalten. Analysten unter der Leitung des Geschäftsführers Nikolaos Panigirtzoglou beschrieben diese optimistische Sichtweise in einer am Mittwoch veröffentlichten und mit The Block geteilten Notiz. „Zwischen Mitte Februar und Mitte April stieg Gold auf Kosten von Bitcoin, während wir in den letzten drei Wochen das Gegenteil beobachtet haben, d.h. Bitcoin steigt auf Kosten von Gold,“ schrieben sie. Da sie erwarten, dass sich dieser Wandel fortsetzen wird, erklärte JPMorgan:
Insgesamt erwarten wir, dass das YTD-Nullsummenspiel zwischen Gold und Bitcoin bis zum Ende des Jahres anhält, neigen jedoch dazu, dass kryptospezifische Katalysatoren in der zweiten Hälfte des Jahres mehr Aufwärtspotenzial für Bitcoin im Vergleich zu Gold schaffen.
Diese Sichtweise wird durch die jüngsten Marktdynamiken und strukturellen Veränderungen untermauert, die BTC begünstigen. Seit dem 22. April ist Gold um fast 8% gefallen, belastet durch schwindende Erwartungen an aggressive Fed-Zinssenkungen und steigende Aktienmärkte, was zu erheblichen Abflüssen aus Gold-ETFs wie SPDR Gold Trust geführt hat. Unterdessen ist Bitcoin erheblich gestiegen, erstmals seit Monaten über 100.000 US-Dollar, angeheizt durch erhebliche Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs über drei Wochen. Die Terminmärkte spiegeln denselben Trend wider, mit schrumpfenden Goldpositionen und steigender Bitcoin-Exposition, was auf eine breitere Anlegerverlagerung hin zu digitalen Vermögenswerten hindeutet.
JPMorgan führt die steigende Dynamik von Bitcoin nicht nur auf den Rückgang von Gold zurück, sondern auch auf die zunehmende Akzeptanz durch Unternehmen und Regierungen. Eine wachsende Gruppe von Unternehmen erwirbt Bitcoin als strategischen Reservebestandteil. Microstrategy (Nasdaq: MSTR), jetzt als Strategy umbenannt, wächst weiterhin aggressiv in seine Bitcoin-Bestände hinein. Japans Metaplanet hat Bitcoin ebenfalls in seine Unternehmenskasse aufgenommen.
Auf der öffentlichen Seite ergreifen US-Staaten Maßnahmen, die Bitcoin in staatlichen Finanzsystemen institutionalisieren könnten. New Hampshire hat ein Gesetz verabschiedet, das es erlaubt, bis zu 5% der Staatsreserven in Bitcoin und Gold zu halten, was einen historischen Schritt in Richtung Krypto im öffentlichen Finanzwesen darstellt. Arizona schafft einen digitalen Vermögensfonds unter Verwendung von Staking-Belohnungen und Airdrops, um Steuerzahler-Finanzierungen zu vermeiden. Diese Initiativen spiegeln einen wachsenden Trend unter US-Staaten wider, digitale Vermögenswerte verantwortungsvoll zu institutionalisieren.
Das JPMorgan-Team hob dieses Potenzial hervor und erklärte:
Da die Liste wächst und andere US-Staaten möglicherweise in Betracht ziehen, Bitcoin zu ihren strategischen Reserven hinzuzufügen, könnte dies ein nachhaltiger positiver Katalysator für Bitcoin sein.
Die Institutionalisierung der Kryptomärkte beschleunigt sich durch große Akquisitionen und regulatorische Erfolge, die darauf abzielen, die Infrastruktur und Glaubwürdigkeit zu stärken. In jüngsten Entwicklungen kauft Coinbase Deribit für 2,9 Milliarden USD, um im Bereich Kryptoderivate zu führen, während Kraken‘s 1,5 Milliarden USD Übernahme von Ninjatrader vertieft seine Futures-Exposition. Gemini hat eine EU-weite Derivatelizenzierung gesichert, Robinhood erwarb Wonderfi für 179 Millionen USD, um seine Präsenz in Kanada zu erweitern, und Ripple integriert traditionelle Finanzen mit Krypto durch den Kauf des Kreditnetzwerks Hidden Road für 1,25 Milliarden USD. Diese Schritte sind darauf ausgerichtet, eine neue Welle institutionellen Kapitals in Bitcoin und breitere Kryptomärkte zu ziehen.




