JPMorgan-Analysten schlagen vor, dass die Nachfrage nach Bitcoin und Gold im Einzelhandel bei einem möglichen Trump-Sieg steigen könnte, obwohl institutionelle Investoren angesichts überkaufter Futures vorsichtig bleiben.
JPMorgan prognostiziert Bitcoin- und Goldschub bei bevorstehendem Triumph von Trump
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Bitcoin-, Goldpreise stehen vor Aufwärtspotenzial? JPMorgan wägt Trump-gesteuertes Potenzial ab
JPMorgan-Analysten, angeführt vom Geschäftsführer Nikolaos Panigirtzoglou, gaben in einem Bericht am Mittwoch an, dass ein möglicher Sieg von Donald Trump bei der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl das Interesse an Bitcoin und Gold im Einzelhandel erhöhen könnte. Sie bemerkten:
Einzelhandelsinvestoren scheinen den ‘Entwertungs-Handel’ in noch stärkerem Maße zu erfassen, indem sie Bitcoin- und Gold-ETFs kaufen.
Sie beobachteten eine signifikante Aktivität im Einzelhandel, nicht nur in Bitcoin- und Gold-ETFs, sondern auch in “Meme- und KI-Token, deren Marktkapitalisierung übertroffen hat.”
Die Analysten hoben einen bemerkenswerten Anstieg der Zuflüsse bei Bitcoin-ETFs hervor, wobei Einzelhandelsinvestoren in nur zwei Tagen 1,3 Milliarden Dollar hinzufügten, was die Gesamtzahl im Oktober auf 4,4 Milliarden Dollar erhöhte — das drittgrößte monatliche Zufallsvolumen seit Januar. Trotz dieses Anstiegs bleiben institutionelle Investoren vorsichtiger. „Bitcoin BTC +0,39% Futures sind ziemlich überkauft geworden, was eine gewisse Anfälligkeit für die Zukunft schafft”, warnten die Analysten und wiesen auf eine Verlangsamung der institutionellen Nachfrage nach Bitcoin-Futures hin. Ebenso zeigt sich bei Gold-Futures ein merkliches Innehalten des institutionellen Interesses, während Einzelhandelsinvestoren aktiv Gold-ETFs kaufen.
JPMorgan-Analysten reflektieren einen Optimismus, dass makroökonomische Unsicherheiten, Inflationssorgen und die Aussicht auf gesteigerten Einzelhandelshandel das Wachstum von Kryptowährungen bis 2024 unterstützen könnten. Sie schlossen:
Insgesamt könnte ein Trump-Sieg, soweit er die Einzelhandelsinvestoren inspiriert, nicht nur Risikoanlagen zu kaufen, sondern auch weiter den ‘Entwertungs-Handel’ zu fördern, zusätzliches Aufwärtspotenzial für Bitcoin- und Goldpreise im Falle eines Trump-Sieg-Szenarios bieten.
In der Zwischenzeit bleibt JPMorgan-CEO Jamie Dimon weiterhin skeptisch gegenüber Bitcoin, trotz des breiteren Interesses der Bank an Blockchain und digitalen Vermögenswerten. In einem kürzlich geführten Interview argumentierte er, dass Bitcoin “keinen Wert hat.” Dimon hat Bitcoin auch mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht und Unterstützung für strengere Regulierung geäußert, falls er in einer Regierungsrolle wäre. Während JPMorgan Blockchain-Initiativen und Kryptoprodukte wie ETFs unterstützt, bleibt Dimon selbst kritisch gegenüber Bitcoin als Investition.




