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JPMorgan erwägt institutionellen Kryptohandel, da regulatorische Klarheit zunimmt und die Nachfrage steigt: Bericht

JPMorgan erwägt Berichten zufolge den Handel mit Kryptowährungen für institutionelle Kunden, da regulatorische Klarheit und Nachfrage die Wall Street näher an digitale Vermögenswerte bringen, was auf eine breitere Annäherung zwischen traditionellem Banking und Kryptomärkten hinweist.

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JPMorgan erwägt institutionellen Kryptohandel, da regulatorische Klarheit zunimmt und die Nachfrage steigt: Bericht

JPMorgan erkundet Krypto-Handel, da sich Wall Street digitalen Vermögenswerten annähert

Globale Banken überdenken allmählich ihre Beziehung zu digitalen Vermögenswerten, da sich die Nachfrage der Kunden und die regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln. JPMorgan Chase & Co. erwägt laut einem Bericht von Bloomberg vom 22. Dezember potenzielle Kryptowährungshandelsdienste für institutionelle Kunden, was sich in veränderten Einstellungen innerhalb des traditionellen Finanzwesens widerspiegelt. Die Überlegungen unterstreichen, wie sich die allgemeine Akzeptanz weiter ausweitet.

Der Bericht beschreibt, dass das Wall Street-Unternehmen prüft, ob seine Marktdivision in den Spot- und Derivathandel mit Kryptowährungen expandieren könnte, basierend auf Informationen einer mit den internen Diskussionen vertrauten Person. Die Erkundung reagiert auf das gestiegene institutionelle Interesse nach Änderungen in der regulatorischen Umgebung in den USA, einschließlich klarerer Leitlinien, die es Banken erlauben können, als Vermittler in Kryptotransaktionen zu agieren.

Eine eventuelle Einführung würde von der produktspezifischen Nachfrage, der internen Risikoanalyse und der regulatorischen Machbarkeit abhängen, wobei die Planung noch als vorläufig beschrieben wird. Ein JPMorgan-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab, während breitere Branchenentwicklungen eine wärmende Haltung in der globalen Bankenwelt zeigen, da regulatorische Barrieren beginnen, sich zu lockern.

Mehr lesen: JPMorgan führt tokenisierten Geldmarktfonds auf Ethereum ein

JPMorgan-CEO Jamie Dimon hat eine gegensätzliche öffentliche Haltung gegenüber Bitcoin beibehalten und es 2017 berüchtigt als “Betrug” bezeichnet und damit gedroht, jeden Händler zu feuern, der damit handelt. Im Laufe der Jahre hat er diese Skepsis verstärkt und den Vermögenswert mit “Tulpenzwiebeln” verglichen und ihn wiederholt als “Haustierfelsen” bezeichnet, der “nichts macht.” In Zeugenaussagen vor dem US-Kongress bezeichnete Dimon dezentralisierte Token weiter als “dezentralisierte Schneeballsysteme” und hat persönlich die Ansicht geäußert, dass Bitcoin “wertlos” sei.

Seine Rhetorik hat sich jedoch verschoben, seit JPMorgan digitale Vermögenswerte in seine Operationen integriert hat. Bis Ende 2025 unterschied sich Dimon klarer zwischen der zugrunde liegenden Technologie und den Vermögenswerten selbst und sagte: „Blockchain ist real, Stablecoins sind real.“ Während er Einzelpersonen weiterhin davon abrät, daran teilzunehmen, hat er eine pragmatischere Haltung in Reaktion auf die Kundennachfrage eingenommen und hinzugefügt: „Ich denke nicht, dass Sie rauchen sollten, aber ich verteidige Ihr Recht zu rauchen. Ich verteidige Ihr Recht, Bitcoin zu kaufen.“

Neben der potenziellen Expansion in den direkten Krypto-Handel hat JPMorgan seine Blockchain-Aktivitäten durch Live-Finanzinstrumente auf öffentlichen Netzwerken erweitert. Ein Hauptbeispiel ist die Anordnung einer kurzfristigen Anleihe von 50 Millionen US-Dollar für Galaxy Digital auf der Solana-Blockchain im Dezember 2025 – die erste ihrer Art, die USDC sowohl für die Ausgabe als auch für die Einlösung verwendet. Darüber hinaus gestaltet das Unternehmen die institutionelle Liquidität um, indem es Kunden ermöglicht, Bitcoin- und Ether-Bestände als Darlehenssicherheiten zu verwenden und so den Bedarf an erzwungenen Liquidationen umgeht. Diese Bemühungen werden von Kinexys gestärkt, der umbenannten digitalen Vermögensabteilung der Bank, die kürzlich den “MONY” tokenisierten Geldmarktfonds auf Ethereum eingeführt hat und programmierbare JPMD-Einzahlungstoken im Base-Netzwerk integriert hat, um eine 24/7 institutionelle Abwicklung zu erleichtern.

FAQ

  • Warum erwägt JPMorgan jetzt Krypto-Handelsdienste?
    Klarere US-Regulierungsvorgaben und steigende institutionelle Nachfrage führen zu einer erneuten Bewertung.
  • Welche Art von Krypto-Handel erkundet JPMorgan?
    Die Bank erwägt potenzielle Spot- und Derivathandel mit Kryptowährungen für institutionelle Kunden.
  • Wie hat sich Jamie Dimons Haltung zu Bitcoin entwickelt?
    Dimon hat öffentlich das Recht der Kunden verteidigt, Bitcoin zu kaufen, trotz seiner persönlichen Skepsis.
  • Welche anderen Banken erweitern ihr Krypto-Engagement?
    Standard Chartered, Goldman Sachs und Intesa Sanpaolo haben alle kürzlich Krypto-bezogene Schritte unternommen.
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