JPMorgan hat einen signifikanten Anstieg beim Verkauf und der Gewinnmitnahme sowohl auf den Aktien- als auch auf den Kryptomärkten hervorgehoben, der größtenteils von Privatanlegern getrieben wird. Die globale Investmentbank beobachtete auch, dass institutionelle Momentum-Händler und quantitative Fonds Positionen reduzierten, insbesondere bei Aktien, Bitcoin und Gold.
JPMorgan: Einzelhandelsinvestoren treiben den Ausverkauf in Krypto- und Aktienmärkten voran
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Einblicke in Markttrends von JPMorgan
JPMorgan, eine globale Investmentbank, hat Einblicke in die jüngsten Trends auf den Krypto- und Aktienmärkten gegeben. Nikolaos Panigirtzoglou, Managing Director mit Spezialisierung auf Globale Marktstrategie, einschließlich Alternativer und Digitaler Vermögenswerte, teilte seine Perspektive auf Krypto in einem LinkedIn-Beitrag mit, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Er schrieb:
In den letzten Wochen gab es signifikanten Verkauf/Gewinnmitnahmen sowohl auf den Aktien- als auch auf den Kryptomärkten, wobei vielleicht Privatanleger eine größere Rolle als institutionelle Anleger gespielt haben.
„Privatanleger scheinen sowohl Krypto- als auch Aktienfonds verkauft zu haben. Und mehrere Stellvertreter des Privatanlegerimpulses in Aktien haben im letzten Monat abgenommen, wie jene, die auf den Optionsflüssen kleiner Händler basieren, auf der relativen Leistung der Favoriten von Privatanlegern vs. S&P500-Index oder auf Umfragen zur Stimmung der Privatanleger wie die AAII [American Association of Individual Investors]-Umfrage“, erklärte er.
Panigirtzoglou fuhr fort:
Bezüglich institutioneller Anleger waren es meist Momentum-Händler wie CTAs oder andere quantitative Fonds, die anscheinend Gewinne aus früheren extremen Long-Positionen in Aktien, Bitcoin und Gold mitnahmen.
„Bei anderen institutionellen Anlegern außerhalb quantitativer Fonds/CTAs [Commodity Trading Advisors] erkennen wir bisher eine begrenztere Risikominderung, was Raum für eine weitere Positionsreduzierung von hier aus lässt“, merkte er an.
Zu Beginn dieses Monats äußerte Panigirtzoglou Erwartungen an einen kurzfristigen Rückgang des Bitcoin-Preises nach dem Halving und zitierte überkaufte Bedingungen. Er hob auch das gedämpfte Niveau der Risikokapitalfinanzierung für Krypto-Projekte hervor. “Wir erwarten nach dem Halving keine Preiserhöhungen bei Bitcoin, da dies bereits eingepreist wurde. Tatsächlich sehen wir aus mehreren Gründen ein Abwärtspotenzial für den Bitcoin-Preis nach dem Halving”, erklärte er.
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